Lamine Yamal vom FC Barcelona ist bei der Ballon d’Or-Gala in London zum dritten Mal in Folge als bester Jungprofi des Jahres ausgezeichnet worden. Der spanische Weltmeister setzte sich bei der feierlichen Zeremonie am Montagabend unter anderem gegen Lennart Karl vom FC Bayern München durch.

Spanische Dominanz: Yamal und Cubarsi an der Spitze

Der Offensivspieler der Katalanen sicherte sich die begehrte Trophäe nach seinen Erfolgen in den Jahren 2024 und 2025 erneut. Damit krönt der Spanier ein herausragendes Jahr, das er in diesem Sommer mit dem Titel bei der Weltmeisterschaft vergoldet hatte.

Auf dem zweiten Platz der Abstimmung landete mit Pau Cubarsi ein direkter Teamkollege. Die beiden Ausnahmetalente stehen sowohl beim FC Barcelona als auch in der spanischen Nationalmannschaft gemeinsam auf dem Platz und prägen die aktuelle Erfolgsära.

Bayern-Talent Lennart Karl verpasst das Podest knapp

Den dritten Rang sicherte sich der 20-jährige Warren Zaïre-Emery, der mit Paris Saint-Germain zuletzt den Titel in der Champions League gewann. Er platzierte sich damit knapp vor Lennart Karl. Der Nachwuchsspieler des FC Bayern München musste sich mit dem vierten Platz begnügen.

Hinter ihm reihte sich mit Yan Diomandé ein ehemaliger Bundesliga-Akteur ein. Der Ivorer, der im vergangenen Sommer von RB Leipzig zu Real Madrid wechselte, belegte den fünften Platz. Die weiteren Ränge in den Top Ten gingen unter anderem an Ibrahim Maza von Bayer Leverkusen und Ayyoub Bouaddi von Manchester City.

Weltmeister-Coach de la Fuente triumphiert bei den Trainern

Auch bei den Trainern dominierte Spanien die Preisverleihung. Luis de la Fuente, der die spanische Auswahl in überzeugender Manier zum WM-Titel geführt hatte, wurde zum besten Trainer des Jahres gewählt. Dabei ließ er unter anderem Bayern-Trainer Vincent Kompany hinter sich.

Bei den Frauenteams ging die Auszeichnung im Londoner Palladium an Pere Romeu vom Triple-Gewinner FC Barcelona. Den Titel der besten Nachwuchsspielerin sicherte sich mit Vicky López ebenfalls eine Akteurin der Katalanen. Sie konnte den Preis genau wie Yamal bereits im Vorjahr gewinnen.

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