Alexia Putellas gewinnt dritten Ballon d’Or – Krönung nach Titel-Viererpack
Alexia Putellas krönt eine überragende Saison mit ihrem dritten Ballon d'Or. Bei den Männern triumphiert Bayern-Stürmer Harry Kane.
Am Sonntag sorgte Real Madrid in der spanischen Liga mit einem 2:1-Sieg im Clásico beim FC Barcelona für eine große Überraschung. Toni Kroos zeigte sich im Anschluss begeistert vom Auftritt seines Ex-Klubs und machte José Mourinho als entscheidenden Faktor für den Auswärtserfolg aus.
Wie das Portal „Sport.de“ zusammenfasst, analysierte die langjährige Real-Legende den Auftritt der Madrilenen im Podcast „Einfach mal Luppen“ detailliert. „Ich finde, und das ist auch ein ganz klares Lob Richtung Mourinho, dass sich Real hervorragend auf Barcelona eingestellt hat, speziell gegen den Ball“, betonte Kroos wenige Tage nach dem Spitzenspiel. Zwar hätten die Gäste mit eigenem Ballbesitz noch mehr Möglichkeiten gehabt, den Katalanen wehzutun, da diese Mannschaft „ohne Ball teilweise auch leiden“ müsse. Dennoch überzeugte die defensive Grundordnung den Ex-Profi auf ganzer Linie.
Anders als in vergangenen Duellen habe die Mannschaft nicht nur reagiert und sich hinten reingestellt. Kroos erinnerte daran, dass Real in früheren Spielen oft nur hinterhergelaufen sei und Gegentore kassiert habe. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich am Sonntag habe das Team jedoch Charakter gezeigt, obwohl viele in dieser Phase ein 1:1 unterschrieben hätten. „Aber ich finde, dass sie 60, 65 Minuten wirklich ein supermutiges Spiel ohne Ball gemacht haben“, erklärte der ehemalige Weltklasse-Mittelfeldspieler. Die klare Devise lautete: „Okay, wir igeln uns hier jetzt nicht ein, wir stellen vorne zu.“ Sobald der FC Barcelona Rückpässe spielte, schoben die Königlichen konsequent heraus.
Dieses aggressive Anlaufen zeigte spürbare Wirkung bei den Hausherren. Die Top-Spieler der Katalanen fühlten sich laut Kroos sichtlich unwohl, fanden nicht in ihren gewohnten Rausch und leisteten sich ungewohnte Fehler. „Wenn Barcelona es nicht schafft, mit dem Pressing Zugriff zu haben, haben sie große Probleme gegen Seitenverlagerungen oder Bälle in die Tiefe“, analysierte der 36-Jährige.
Er verwies dabei auf Parallelen zur laufenden Saison in der Champions League, wo Paris Saint-Germain bereits ähnliche Schwächen des FC Barcelona ausgenutzt hatte. Abschließend stellte Kroos fest, dass das weiterhin sehr risikoreiche Verteidigen der Katalanen bei fehlendem Zugriff gravierende Folgen habe. Für Real Madrid markiert der 2:1-Erfolg derweil einen enorm wichtigen Sieg, der zeigt, dass der Erzrivale mit der richtigen taktischen Marschroute durchaus verwundbar ist.
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