Alexia Putellas gewinnt dritten Ballon d’Or – Krönung nach Titel-Viererpack
Alexia Putellas krönt eine überragende Saison mit ihrem dritten Ballon d'Or. Bei den Männern triumphiert Bayern-Stürmer Harry Kane.
Am Sonntagabend reist Real Madrid zum prestigeträchtigen Clásico ins Camp Nou, um den Rückstand auf den FC Barcelona in der spanischen LaLiga zu verkürzen. Obwohl die formstarken Katalanen die Tabelle aktuell deutlich dominieren, gibt sich Real-Trainer José Mourinho angriffslustig. Der 63-Jährige verspricht den eigenen Fans vor dem brisanten Auswärtsspiel trotz der angespannten Ausgangslage zukünftige Titelerfolge.
Die sportlichen Kräfteverhältnisse vor dem Gipfeltreffen sind klar verteilt. Der FC Barcelona hat unter Trainer Hansi Flick, der sich in seinem dritten Jahr im Verein befindet, einen perfekten Saisonstart hingelegt. Mit neun Siegen aus den ersten neun Ligaspielen und der optimalen Ausbeute von 27 Punkten führt der amtierende Meister die Tabelle souverän an. Besonders die Offensive glänzt: Mit 39 erzielten Treffern stellen die Katalanen momentan den gefährlichsten Angriff Europas.
Für Real Madrid, das mit 21 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz rangiert, geht es am Sonntagabend um den Anschluss an die Spitze. Sollten die Gastgeber im heimischen Stadion gewinnen, wäre Barcelona die erste Mannschaft der Liga-Historie, die mit zehn Siegen in eine Spielzeit startet. Gleichzeitig würde der Abstand auf neun Punkte anwachsen. Ein solches Szenario wollen die Königlichen nach einer komplett titellosen vergangenen Saison unbedingt abwenden.
Trotz der sportlichen Drucksituation präsentierte sich José Mourinho auf der abschließenden Pressekonferenz gewohnt selbstbewusst. Auf die Frage von Journalisten, ob der anstehende Clásico ein Härtetest für die Titelfähigkeit seiner Mannschaft sei, entgegnete der Portugiese unmissverständlich: „Das ist nicht der Fall, Real gewinnt Titel mit Mourinho.“ Damit trat der im Juli neu installierte Cheftrainer den Sorgen entgegen, die Dominanz des Rivalen könnte in dieser Spielzeit zu erdrückend werden.
Gleichzeitig bat der erfahrene Coach um eine realistische Einordnung der Kräfteverhältnisse. Während Barcelona bereits seit längerer Zeit eingespielt sei, stehe sein Team noch am Anfang der Entwicklung. „Wir arbeiten nun seit drei Monaten zusammen. Wenn man die Saisonvorbereitung und die Länderspielpausen abzieht, haben wir erst anderthalb Monate trainiert“, erklärte Mourinho. Seine Mannschaft sei noch „kein fertiges Produkt“, weshalb er den direkten Vergleich zum eingespielten Tabellenführer scheut.
Es sei nicht fair, sein neu formiertes Team mit einer Mannschaft zu messen, die unter Hansi Flick bereits über Jahre gewachsen ist. Dennoch weiß der Übungsleiter aus eigener Erfahrung, wie man den FC Barcelona stoppt. Bereits während seiner ersten Amtszeit in Madrid durchbrach er 2012 die Vorherrschaft der Katalanen, spielte eine historische LaLiga-Saison und sicherte sich die spanische Meisterschaft.
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