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Nach insgesamt acht erfolgreichen Jahren beim FC Bayern München sucht Leon Goretzka eine neue sportliche Heimat. Der ablösefreie Mittelfeldspieler steht in konkreten Verhandlungen mit dem italienischen Topklub Juventus Turin. Zuletzt aufgetauchte Berichte über angebliche Millionen-Forderungen des Spielers wurden nun jedoch vehement dementiert. Da die Vorbereitungen der europäischen Ligen bereits auf Hochtouren laufen, steht eine baldige Entscheidung bevor.

Keine astronomischen Forderungen an die Alte Dame

In den vergangenen Tagen sorgte ein Bericht des italienischen Portals calciomercato.com für Aufsehen. Demnach fordere der Ex-Münchner für eine Unterschrift im Piemont nicht nur ein stattliches Jahresgehalt von sieben Millionen Euro netto, sondern obendrein ein üppiges Handgeld in Höhe von zehn Millionen Euro. Diesen Zahlen wurde nun deutlich widersprochen.

Wie Bild-Reporter Christian Falk im Podcast Bayern-Insider klarstellte, wird ein potenzieller Deal keinesfalls an den finanziellen Rahmenbedingungen scheitern. Die Gerüchte über zu hohe Handgeld-Forderungen entbehren demnach jeder Grundlage. Der deutsche Nationalspieler habe in München zuletzt ohnehin deutlich mehr verdient, weshalb Geldfragen bei den aktuellen Gesprächen nicht der entscheidende Stolperstein seien.

Fehlende Königsklasse als echtes Hindernis?

Vielmehr hängt ein Transfer von den sportlichen Planungen der Turiner ab. Juventus sucht nach Verstärkungen für die Zentrale, hat dabei aber auch andere hochkarätige Alternativen auf dem Zettel. So soll sich unter anderem der ehemalige Barcelona-Akteur Franck Kessié im Visier der Italiener befinden.

Für den vereinslosen Routinier gibt es jedoch auch einen sportlichen Haken an einem möglichen Wechsel in die Serie A: Juventus Turin ist in der kommenden Saison nicht in der Champions League vertreten. Ob sich Goretzka mit einem Jahr ohne den wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb arrangieren kann, bleibt abzuwarten.

Zieht es Goretzka in die MLS?

Sollte die fehlende Königsklasse ein Ausschlusskriterium sein, blickt das Management des Spielers auch über den großen Teich. Eine ernsthafte Alternative stellt offenbar der MLS-Klub Chicago Fire dar. Die Franchise aus Illinois ist für ehemalige Bayern-Spieler keine Unbekannte: Bereits Bastian Schweinsteiger ließ dort seine illustre Karriere ausklingen. Zudem steht seit diesem Sommer laut jüngsten Meldungen mit Robert Lewandowski ein weiterer prominenter Ex-Münchner bei Chicago unter Vertrag.

Die Zeit drängt für den Mittelfeldakteur. Bei nahezu allen potenziellen neuen Arbeitgebern rollt im Training längst wieder der Ball. Es ist daher stark davon auszugehen, dass Goretzka den Poker in den kommenden Tagen beenden und seinen neuen Arbeitgeber offiziell präsentieren wird.

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