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Lionel Messi hat nach dem tragischen Verlust seines Vaters erste Zweifel an der Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn geäußert. Der Superstar von Inter Miami verabschiedete sich mit einem emotionalen Statement von seinem langjährigen Wegbegleiter und offenbarte zudem tiefe Einblicke in seine Verfassung während der jüngsten Weltmeisterschaft.

Der argentinische Ausnahmespieler durchlebt aktuell die wohl schwersten Stunden seines Lebens. Sein Vater Jorge verstarb in der Nacht zum Samstag im Alter von 68 Jahren in einer Klinik in der Heimatstadt Rosario. Auf Instagram teilte der achtmalige Weltfußballer nun seine Trauer mit der Öffentlichkeit und ließ durchblicken, dass er seine sportliche Zukunft stark hinterfragt. Er habe in der Vergangenheit einfach nur Fußball gespielt, schrieb der 39-Jährige, habe nun aber große Zweifel, ob er dies noch lange tun werde.

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Emotionaler Abschied von einem ständigen Begleiter

Die Bindung zwischen Vater und Sohn galt als außergewöhnlich eng. Jorge Messi war nicht nur das familiäre Oberhaupt, sondern lenkte als Berater auch die geschäftlichen Geschicke des Offensivkünstlers. Er verhandelte unter anderem die aufsehenerregenden Wechsel zu Paris Saint-Germain im Jahr 2021 sowie später in die Major League Soccer zu Inter Miami. „Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun und wie ich weitermachen soll“, drückte der langjährige Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft seine Verzweiflung aus. Sein Vater sei viel zu früh gegangen, und es schmerze tief, gemeinsame Ziele nun nicht mehr erreichen zu können.

Körperliche und mentale Hürden bei der Weltmeisterschaft

Der emotionale Beitrag offenbarte zudem neue Hintergründe zur Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Demnach war es der ausdrückliche Wunsch seines Vaters, dass der Routinier bei diesem Turnier noch einmal aufläuft. Obwohl es Jorge Messi zu Turnierbeginn gesundheitlich sehr schlecht ging, schöpfte der Südamerikaner daraus seine Motivation auf dem Weg ins Endspiel. Das erklärte Ziel sei es gewesen, seinem Vater Zeit zu verschaffen, damit dieser wenigstens eine letzte Partie verfolgen könne.

Doch im Finale gegen Spanien, das denkbar knapp mit 0:1 nach Verlängerung verloren ging, stieß der Superstar an seine absoluten Grenzen. „Ich habe versucht, gegen meinen Körper anzukämpfen, aber ich konnte nicht“, gestand der Angreifer, dessen Vertrag in Florida eigentlich noch bis Ende 2028 Gültigkeit besitzt. Er habe sich während des Turniers nie wirklich gut gefühlt. Diese offenen und reflektierten Worte lassen vermuten, dass die glorreiche Karriere des wahrscheinlich besten Fußballers seiner Generation nun früher als gedacht ein Ende finden könnte.

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