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Der Wechsel ist offiziell: Mohamed Salah verlässt die ganz große europäische Bühne und schließt sich mit sofortiger Wirkung Trabzonspor an. Der 34-jährige ägyptische Nationalspieler unterschreibt beim türkischen Pokalsieger einen Zweijahresvertrag und sorgt damit für eine der größten Transfer-Überraschungen dieses Sommers.

Nicht Istanbul oder Saudi-Arabien: Der Weg ans Schwarze Meer

Ein Wechsel in die türkische Süper Lig ist für namhafte Routiniers an sich keine Seltenheit. Erst kürzlich zog es bekannte Größen wie Leroy Sané und İlkay Gündoğan zum amtierenden Meister Galatasaray. Doch während die meisten Stars traditionell bei den großen Istanbuler Klubs wie Beşiktaş, Fenerbahçe oder eben Gala anheuern, wählt der pfeilschnelle Flügelstürmer bewusst einen anderen Weg. Seine neue sportliche Heimat liegt rund 900 Kilometer weiter östlich von Istanbul am Schwarzen Meer.

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Trabzonspor, der Meister von 2022 und amtierende nationale Pokalsieger, sichert sich die Dienste des Ex-Liverpoolers. Experten hatten zuvor eher mit einem lukrativen Wechsel nach Saudi-Arabien gerechnet, wo ehemalige Weggefährten wie Sadio Mané astronomische Summen verdienen. Auch ein Engagement in der nordamerikanischen MLS oder ein Transfer zu Beşiktaş standen lange im Raum. Letztlich machte jedoch der Klub aus der Hafenstadt Trabzon das Rennen.

17 Millionen Euro Gehalt und lukrative Bildrechte

Was den Offensivstar von diesem Schritt überzeugt hat, ist nicht zuletzt das starke finanzielle Paket. Dank der Transparenzpflichten des türkischen Aktienrechts sind die Rahmenbedingungen des Deals bereits öffentlich: Der Superstar wird in den kommenden zwei Spielzeiten ein garantiertes Jahresgehalt von 17 Millionen Euro kassieren.

Zusätzlich winken dem Afrikaner beachtliche Boni. Ein besonderer Clou des Vertrages betrifft die Vermarktung: Trabzonspor beteiligt seinen neuen Star mit 20 Prozent an allen Merchandising-Einnahmen, die exklusiv unter dem Logo „Mohamed Salah“ über die vereinseigenen Shops vertrieben werden. Angesichts der immensen weltweiten Strahlkraft des Spielers dürfte diese Klausel eine gewaltige Summe in seine Taschen spülen.

Präsident Doğan sticht finanzstarke Konkurrenz aus

Trabzonspors Präsident Ertuğrul Doğan zeigte sich bei der Präsentation sichtlich stolz. Laut seinen Aussagen lagen dem Ägypter sogar Vertragsentwürfe vor, bei denen er ein Vielfaches hätte verdienen können. Dass der Transfer an das Schwarze Meer dennoch zustande kam, zeugt vom großen Verhandlungsgeschick der türkischen Verantwortlichen. Die euphorisierten Fans bereiteten ihrem neuen Rekord-Zugang im heimischen Stadion bereits einen überwältigenden Empfang.

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