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Ralf Rangnick bleibt der österreichischen Nationalmannschaft langfristig erhalten. Wie der ÖFB am Samstagabend offiziell bekanntgab, hat der 67-jährige Cheftrainer seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig bis zum Ende der Europameisterschaft 2028 verlängert. Damit sorgt der Verband unmittelbar vor dem Start der anstehenden Weltmeisterschaft für wichtige Planungssicherheit.

Absage an die AC Milan: Rangnick bleibt dem ÖFB treu

Bis zuletzt hatte der Erfolgscoach seine sportliche Zukunft offengelassen. Das weckte internationale Begehrlichkeiten: Ähnlich wie bereits im Jahr 2020 wurde der Fußballlehrer intensiv mit einem Engagement bei der AC Milan in Verbindung gebracht. Bei den Italienern hätte der erfahrene Taktiker als zentraler Baustein eines sportlichen Umbruchs eine übergeordnete Rolle abseits der reinen Trainerbank einnehmen sollen. Doch der in Süddeutschland geborene Fußballfachmann entschied sich gegen den Traditionsklub aus der Serie A und für die Fortsetzung seines erfolgreichen Weges in der Alpenrepublik.

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Voller Fokus auf die historische Weltmeisterschaft

Seit seinem Amtsantritt im Juni 2022 hat Rangnick der ÖFB-Auswahl neues Leben eingehaucht und das Team zur ersten WM-Teilnahme seit 1998 geführt. Mit einem Kaderwert von rund 245 Millionen Euro und einem 26-Mann-Aufgebot reist die Mannschaft nun mit klarem Kopf zum Turnier. In der Gruppe J trifft Österreich in der kommenden Woche zunächst auf den Außenseiter Jordanien (17. Juni). Im Anschluss warten echte Härtetests gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien (22. Juni) und Algerien (28. Juni).

Ein starkes Signal: „Eine echte Herzensangelegenheit“

Die Verbandsspitze zeigte sich nach der Vertragsunterschrift hochzufrieden. Josef Pröll, Vorsitzender des ÖFB-Aufsichtsrates, betonte die enorme Wichtigkeit der Personalie: Die nun geschaffene Klarheit ist insbesondere für die Mannschaft von großer Bedeutung. Es ist ein wichtiges Signal für Geschlossenheit und gemeinsame sportliche Ziele. Dass Rangnick sich trotz lukrativer Alternativen für das österreichische Projekt entschieden hat, rechnet ihm der Verband hoch an. Es ist für ihn eine echte Herzensangelegenheit, so Pröll abschließend.

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