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Paolo Maldini übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Technischen Direktors beim italienischen Fußballverband. Der 58-jährige Ex-Profi soll die Nationalmannschaft nach der dritten verpassten WM-Qualifikation in Folge aus der historischen sportlichen Krise führen und erhält dabei Unterstützung von einem prominenten Ex-Kollegen.

Leonardo wird Berater – Trainersuche läuft

Der vierfache Weltmeister Italien zieht nach dem jüngsten Qualifikations-Debakel harte Konsequenzen. Um die sportliche Wende einzuleiten, vertraut der Verband FIGC auf die Strahlkraft eines seiner größten Idole. Maldini, der bereits von 2019 bis 2023 wertvolle Management-Erfahrung in ähnlicher Position beim AC Mailand sammelte, soll die Strukturen der Squadra Azzurra neu ordnen.

Für diese Mammutaufgabe hat sich der Vize-Weltmeister von 1994 eine Überraschung an die Seite geholt: Der brasilianische Weltmeister Leonardo wird als offizieller Berater fungieren. Die beiden 58 und 56 Jahre alten Ex-Profis kennen sich bestens aus gemeinsamen, hocherfolgreichen Zeiten auf dem Rasen in Mailand. Leonardo, der auch die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, soll mit seiner Expertise helfen, das nach den Entlassungen von Trainer Gennaro Gattuso und Teamkoordinator Gianluigi Buffon entstandene Vakuum zu füllen.

Conte und Mancini als Favoriten für die Trainerbank

Während die Führungsebene nun besetzt ist, bleibt die wichtigste sportliche Personalie noch ungeklärt. Nach dem Rauswurf von Gattuso sucht der Verband händeringend nach einem neuen Cheftrainer. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten derzeit Antonio Conte und Roberto Mancini. Beide verfügen bereits über reichlich Erfahrung als italienische Nationaltrainer und sind aktuell ohne vertragliche Bindung.

Für den einstigen Weltklasse-Verteidiger Maldini, der in seiner aktiven Karriere sensationelle fünfmal die Champions League und siebenmal die Serie A gewann, schließt sich mit dem Engagement ein Kreis. Bereits zwischen 1996 und 1998 stand ein Maldini in der Verantwortung der Nationalelf – damals trainierte sein 2016 verstorbener Vater Cesare die Auswahl. Nun liegt es an Sohn Paolo, die traditionsreiche Fußballnation wieder zurück in die Weltspitze zu führen.

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