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RB Leipzig steht vor einer Rückholaktion von Christopher Nkunku. Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, haben die Sachsen eine Einigung über eine Leihe des Offensivspielers vom AC Mailand erzielt. Der Medizincheck des 28-Jährigen ist bereits terminiert.

Millionen-Einnahmen finanzieren Transfer-Offensive

Damit reagiert der zweifache Pokalsieger auf den Abgang von Yan Diomande. Der Verkauf des Spielers an Real Madrid brachte dem Bundesligisten Einnahmen von mindestens 125 Millionen Euro ein. Nkunku reifte in der Vergangenheit am Cottaweg zum Torschützenkönig, ehe ihn der FC Chelsea im Jahr 2023 für eine Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro verpflichtete.

Nach seiner Zeit in England wechselte der Franzose erst im vergangenen Jahr zum AC Mailand. Die Italiener zahlten seinerzeit 37 Millionen Euro für die Dienste des Angreifers. Da der 28-Jährige dort zuletzt auf dem Abstellgleis stand, eröffnete sich nun die Möglichkeit eines Leihgeschäfts mit seinem früheren Arbeitgeber.

Woltemade und Sancho als weitere Optionen

Auf der Suche nach offensiver Verstärkung verpassten die Leipziger zuletzt die Verpflichtung von Said El Mala. Der 1. FC Köln stoppte die Verhandlungen und überzeugte den 19-Jährigen stattdessen von einer Verlängerung seines bis 2030 gültigen Vertrages um ein weiteres Jahr.

Als Alternativen rücken Nick Woltemade und Jadon Sancho in den Fokus. Nach Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ sitzt Woltemade bereits „auf gepackten Koffern“ und drängt auf eine Rückkehr in die Bundesliga, um sich wieder für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Ein fester Kauf gilt als unrealistisch, weshalb sich die Verantwortlichen mit einer Leihe von Woltemade beschäftigen.

Gleichzeitig rückt der vereinslose Sancho nach seinem Aus bei Manchester United ins Blickfeld der Sachsen. Der Engländer wird weiterhin mit einer späten Rückkehr zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, gilt aufgrund des fehlenden Ablöserisikos aber auch in Leipzig als ernsthafter Kandidat. Bis zum Ende der Transferperiode in wenigen Tagen bleibt den Verantwortlichen noch ein kurzes Zeitfenster für den Abschluss der Verhandlungen.

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