José Mourinho dementiert Rückkehr zu Real Madrid und bleibt bei Benfica
José Mourinho beendet die Spekulationen um ein Real-Comeback und bekennt sich klar zu seinem Klub Benfica Lissabon.
Die Trainersuche bei Real Madrid nimmt offenbar eine konkrete Wendung. Entgegen wochenlanger Spekulationen um ein Engagement von Jürgen Klopp rückt laut einem Medienbericht nun Mauricio Pochettino in den Fokus der Königlichen. Der aktuelle US-Nationalcoach gilt als Wunschkandidat von Vereinspräsident Florentino Pérez.
Seit der Entlassung von Xabi Alonso im vergangenen Januar schwingt Interimstrainer Raul Arbeloa das Zepter an der Seitenlinie der Madrilenen. Obwohl sich die Klubführung nie offiziell zur genauen Vertragslaufzeit des 43-Jährigen äußerte, war er intern laut Informationen von ESPN nie als Dauerlösung vorgesehen. Es gilt als wahrscheinlich, dass Arbeloa nach dem Ende der laufenden Spielzeit wieder in die Nachwuchsabteilung von Real zurückkehrt, wo er bereits vor seiner Beförderung zu den Profis arbeitete.
Als Nachfolger soll nun Mauricio Pochettino ganz oben auf der Liste stehen. Der 54-jährige Argentinier bringt im Vergleich zu Arbeloa reichlich internationale Expertise mit ins Estadio Santiago Bernabéu. In seiner Vita stehen namhafte Stationen wie Espanyol Barcelona, Tottenham Hotspur, Paris Saint-Germain und der FC Chelsea. Aktuell betreut der erfahrene Cheftrainer die US-amerikanische Nationalmannschaft. Sein Vertrag beim US-Verband läuft jedoch nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land aus, was ihn zu einer realistischen und verfügbaren Option für die sportliche Neuausrichtung in Spaniens Hauptstadt macht.
Sollte sich der spanische Rekordmeister tatsächlich auf Pochettino festlegen, würde sich ein Wechsel von Jürgen Klopp nach Madrid vorerst zerschlagen. Der ehemalige Trainer des FC Liverpool wurde in den vergangenen Wochen intensiv mit Real in Verbindung gebracht und soll ebenfalls hohe Wertschätzung bei Florentino Pérez genießen.
Klopp fungiert derzeit als globaler Fußballchef bei Red Bull. Zuletzt aufkommende Gerüchte, wonach das Unternehmen mit der Arbeit des 57-Jährigen unzufrieden sei, wurden derweil im Keim erstickt. Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff dementierte entsprechende Medienberichte über angebliche Unstimmigkeiten mit Nachdruck. Somit deutet vieles darauf hin, dass Klopp seinem aktuellen Posten vorerst treu bleibt, während in Madrid potenziell die Ära Pochettino vorbereitet wird.
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