José Mourinho dementiert Rückkehr zu Real Madrid und bleibt bei Benfica
José Mourinho beendet die Spekulationen um ein Real-Comeback und bekennt sich klar zu seinem Klub Benfica Lissabon.
Nach einem fulminanten 3:0-Sieg im Hinspiel gegen Manchester City steht Real Madrid mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League. Doch hinter den Kulissen des spanischen Rekordmeisters zeichnet sich für den kommenden Sommer ein gewaltiger personeller Umbruch ab. Gleich mehrere namhafte Stars, allen voran der ehemalige Münchner David Alaba, sollen den Verein nach der laufenden Saison verlassen.
Für den 33-jährigen Österreicher scheint das Kapitel bei den Königlichen nach fünf Jahren zu Ende zu gehen. Wie aus spanischen Medienberichten hervorgeht, haben die Verantwortlichen in Madrid bereits vor rund einem Monat den Entschluss gefasst, das im Sommer auslaufende Arbeitspapier des Defensivspezialisten nicht zu verlängern. Maßgeblich für diese Entscheidung ist die wachsende Verletzungsanfälligkeit des Ex-Münchners, der in den vergangenen Jahren immer wieder zu langen Zwangspausen gezwungen war.
Wohin es den Routinier nach dieser Spielzeit zieht, ist derzeit noch völlig unklar. Vor seinem Wechsel in die spanische Hauptstadt prägte er über 13 Jahre lang eine Ära beim FC Bayern München, wo er unglaubliche zehn Meisterschaften feierte und zweimal den Henkelpott der Königsklasse in die Höhe stemmte.
Alaba ist jedoch nicht der einzige verdiente Spieler auf der Madrider Streichliste. Auch bei Rechtsverteidiger Dani Carvajal, dessen Vertrag ebenfalls im Sommer endet, deuten die Zeichen stark auf eine Trennung hin. Eine finale Bestätigung für das Aus des Spaniers steht allerdings noch aus.
Völlig offen ist dagegen die Situation rund um Antonio Rüdiger. Der DFB-Star könnte die spanische Metropole im Sommer ablösefrei verlassen. Während eine Vertragsverlängerung nicht gänzlich ausgeschlossen ist, wird hinter den Kulissen intensiv über einen möglichen Wechsel in die englische Premier League oder gar über ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien spekuliert.
Selbst Akteure mit eigentlich fester Perspektive sind vor der Neuausrichtung des Kaders nicht sicher. Der französische Nationalspieler Eduardo Camavinga darf den Verein bei einem passenden Angebot offenbar verlassen. Vor allem englische Spitzenklubs signalisieren großes Interesse, müssten für den Mittelfeldspieler jedoch eine Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro auf den Tisch legen. Komplettiert wird die prominente Abgangsliste voraussichtlich durch Ferland Mendy und Fran Garcia, deren Abschied aus dem Estadio Santiago Bernabéu ebenfalls immer konkretere Formen annimmt.
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