Nottingham Forest besiegt Aston Villa im Europa-League-Halbfinale
Nottingham Forest gewinnt das Hinspiel im Europa-League-Halbfinale gegen Aston Villa knapp mit 1:0.
Der SC Freiburg hat im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen den spanischen Klub RC Celta gefeiert. Vor heimischer Kulisse avancierte Innenverteidiger Matthias Ginter mit einem Treffer und einer defensiven Meisterleistung zum entscheidenden Faktor und nutzte die internationale Bühne für eine deutliche Bewerbung in Richtung Nationalmannschaft.
Die Breisgauer ließen von Beginn an keine Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Bereits in der 10. Minute brachte Vincenzo Grifo den Sport-Club in Führung, bevor Jan-Niklas Beste nach einer guten halben Stunde (32.) auf 2:0 erhöhte. Den Schlusspunkt unter einen dominanten Auftritt setzte schließlich Matthias Ginter. Der Abwehrchef wuchtete in der 78. Minute einen Kopfball in die Maschen und besorgte den 3:0-Endstand. Mit diesem deutlichen Polster reist das Team von Julian Schuster nun mit breiter Brust zum Rückspiel am kommenden Dienstag (16.04., 18:45 Uhr) nach Spanien.
Nach dem Schlusspfiff rückte unweigerlich die sportliche Zukunft des Torschützen zum 3:0 in den Mittelpunkt. Angesprochen auf seine Chancen für eine Rückkehr in den Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann, zeigte sich der Weltmeister von 2014 ambitioniert, aber fokussiert. Vor der letzten Nominierung habe er bereits im Austausch mit dem DFB-Coach gestanden. Auch wenn das Pendel zuletzt nicht für ihn ausschlug, gibt sich der 32-Jährige kämpferisch.
Ich versuche, das zu beeinflussen, was ich beeinflussen kann, erklärte der Defensivspezialist am RTL-Mikrofon. Für ihn bleibe es das Allergrößte, für Deutschland aufzulaufen. Auf eine mögliche WM-Teilnahme angesprochen, ließ er keine Zweifel an seiner Motivation: Klar, ich hätte nichts dagegen. Solange es nicht endgültig entschieden ist, werde ich alles dafür tun. Sein Weg dorthin sei einfach: Alle drei, vier Tage auf dem Platz abliefern und mit der Mannschaft erfolgreich sein.
Trotz seiner herausragenden Einzelleistung wollte der 56-fache Nationalspieler sich selbst nach dem Spiel nicht in den Mittelpunkt stellen und lobte stattdessen die runde Mannschaftsleistung und die gute Energie auf dem Platz. Sein Umfeld übernahm das Loben dafür umso enthusiastischer.
RTL-Experte Lothar Matthäus attestierte dem Innenverteidiger schlichtweg ein perfektes Spiel. Auch Freiburgs Cheftrainer Julian Schuster zeigte sich tief beeindruckt von seinem Führungsspieler: Wie er gespielt hat, besser geht es nicht. Das war beeindruckend, was er für eine Leistung gebracht hat und dadurch seine Mitspieler mit ansteckt.
Innerhalb der Kabine genießt der Routinier ohnehin enormen Rückhalt. Sturm-Kollege Igor Matanovic betonte mit einem Grinsen, er würde ihn definitiv mitnehmen, wenn er der Bundestrainer wäre. Vincenzo Grifo hob zudem die enorme Stabilität und die überragenden Fähigkeiten in der Luft hervor, die man von einem Weltmeister erwarte. Woche für Woche gehe der Abwehrchef voran – eine Konstanz, die ihm vielleicht bald wieder die Türen beim DFB öffnet.
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