SC Freiburg besiegt Celta Vigo und zieht historisch ins Halbfinale ein
Der SC Freiburg steht nach einem souveränen 3:1-Sieg bei Celta Vigo erstmals in der Vereinsgeschichte im Halbfinale der Europa League.
Der SC Freiburg steht im Halbfinale der Europa League. Die Breisgauer gewannen auch das Viertelfinal-Rückspiel gegen den spanischen Vertreter Celta Vigo und feierten einen historischen Erfolg. Cheftrainer Julian Schuster zeigte sich nach dem Schlusspfiff in Spanien tief bewegt und teilte den besonderen Moment mit seiner Familie.
Der junge Freiburger Cheftrainer genoss die geschichtsträchtige Gala seiner Mannschaft in vollen Zügen. Besonders emotional wurde es für den Übungsleiter, da seine Ehefrau Sarah die Reise auf die iberische Halbinsel angetreten hatte, um ihn vor Ort zu unterstützen. „Es bedeutet mir wahnsinnig viel, dass sie heute da ist“, erklärte ein sichtlich gerührter Schuster nach dem Abpfiff. Die Möglichkeit, diesen europäischen Meilenstein mit seinen Liebsten zu teilen, verlieh dem Weiterkommen in die Runde der letzten Vier eine ganz besondere Note.
Trotz der großen Freude über den souveränen Einzug ins Halbfinale richtete der Nachfolger von Christian Streich den Fokus umgehend wieder auf die sportlichen Aufgaben. „Wir haben heute einen weiteren Schritt geschafft, aber wir sind noch nicht am Ende“, betonte der Coach ehrgeizig. Die große Party im Breisgau muss vorerst warten. Schuster machte unmissverständlich klar, dass die Mannschaft auf ihrem sportlichen Weg bleiben müsse und keine Ablenkungen dulde. Gefeiert werde erst nach dem Finale Ende Mai. Nach dem überzeugenden Auftritt gegen die Galicier dürfen die Fans der Schwarzwälder jedenfalls weiter vom großen internationalen Titel träumen.
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