Borussia Dortmund plant nächste Transfers – Ramaj vor BVB-Abgang
Nach dem Adeyemi-Verkauf steht beim BVB der nächste Deal an. Diant Ramaj soll gehen, zwei neue Offensivkräfte werden gesucht.
Der FC Schalke 04 bangt weiterhin um den Verbleib von Stürmer-Star Edin Dzeko. Wie Sportvorstand Frank Baumann am Rande des Trainingslagers in Österreich bestätigte, ist im Vertragspoker mit dem 40-jährigen Bosnier sowohl eine Vertragsverlängerung als auch ein endgültiger Abschied denkbar.
Nach dem Aufstieg in die Bundesliga wollen die Königsblauen den routinierten Angreifer unbedingt halten. Laut Baumann sind die grundsätzlichen Gespräche bereits abgeschlossen. „Zusammensetzen brauchen wir uns nicht mehr“, erklärte der S04-Boss gegenüber dem TV-Sender Sky. Stattdessen gehe es in dem andauernden Austausch nur noch um vertragliche Feinheiten. Zuvor war der Sportvorstand extra für einen geheimen Gipfel ins kroatische Dubrovnik gereist, um den Stürmer in dessen Urlaub zu treffen.
Dennoch bleibt der Ausgang des Transfer-Pokers völlig offen. Baumann räumte ein, er könne aktuell nicht abschätzen, ob man am Ende des Tages noch zusammenkomme und eine Einigung finde. Es sei aus Sicht der Gelsenkirchener nach wie vor beides möglich.
Die vehementen Bemühungen der Kaderplaner kommen nicht von ungefähr. Der 151-fache Nationalspieler war erst im vergangenen Winter ins Ruhrgebiet gewechselt und drückte dem Spiel der Schalker sofort seinen Stempel auf. In nur elf Pflichtspielen verzeichnete der erfahrene Torjäger stolze sechs Treffer und drei Vorlagen. Dass er nicht noch häufiger auf dem Platz stand, war lediglich Verletzungen sowie einer Rotsperre geschuldet.
Nach seinem letzten Einsatz am 34. Spieltag gegen Eintracht Braunschweig verabschiedete sich der Bosnier zunächst in die WM-Vorbereitung, während sein Vertrag auf Schalke Ende Juni regulär auslief. Um den Ausnahmestürmer nach dem bitteren WM-Aus im Sechzehntelfinale nun von einer Rückkehr in die Bundesliga zu überzeugen, greift der Revierklub tief in die Tasche. Berichten der Sport Bild zufolge liegt dem Angreifer ein Angebot vor, das ihm ein Jahresgehalt von bis zu 1,3 Millionen Euro einbringen könnte. Ob dieses Paket ausreicht, um den Deal final zu besiegeln, werden die kommenden Tage zeigen.
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