Borussia Mönchengladbach verliert unter Blessin erneut – Fehlstart perfekt
Trotz Trainerwechsels verliert Borussia Mönchengladbach auch das sechste Saisonspiel und stellt einen Negativrekord ein.
Die Krise der TSG 1899 Hoffenheim verschärft sich nach einer erneuten 2:3-Niederlage in der Europa League gegen Besiktas. Torwart und Kapitän Oliver Baumann findet angesichts der prekären sportlichen Lage deutliche Worte. Am Sonntag trifft der Tabellenvorletzte im Bundesliga-Kellerduell auf Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.
Mit null Punkten aus den ersten beiden Spielen steht Hoffenheim in der Europa League massiv unter Druck. Nach der Auftaktpleite bei OFI Kreta (0:2) unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer nun auch vor heimischem Publikum gegen Besiktas mit 2:3. Die Gäste aus der Türkei sicherten sich den Sieg durch einen Treffer von Amir Murillo in der 60. Minute und einen Doppelpack von Hyeongyu Oh in der Schlussphase. Für die Gastgeber trafen Fisnik Asllani (68.) und Koki Machida (87.).
Besonders die defensive Anfälligkeit bringt Kapitän Oliver Baumann auf die Palme. Der 36-jährige Torhüter monierte, dass das Team aktuell zu viele Gegentore kassiere. „Das kotzt natürlich an, gerade mich“, ärgerte sich Baumann. Gleichzeitig warnte er davor, den Ernst der Lage in der heimischen Liga zu unterschätzen. Es sei eine gefährliche Situation, in der man nicht glauben dürfe, dass nach fünf Bundesliga-Spieltagen noch ausreichend Zeit bleibe. Der Kapitän stellte klar: „Und irgendwann bist in der Mitte und irgendwann bist du im Winter.“
Auch auf der Trainerbank wächst die Frustration über die ausbleibenden Ergebnisse. Nach Angaben von Christian Ilzer nerve es spürbar, mittlerweile das vierte Spiel mit 2:3 zu verlieren – zuletzt unterlag die TSG bereits am vergangenen Wochenende in der Bundesliga mit dem gleichen Resultat gegen den Hamburger SV. „Das ist kein Zufall, wenn es in dieser Häufigkeit passiert. Das ist unser Auftrag, das abzustellen“, forderte der österreichische Chefcoach.
Ilzer räumte zudem ein, dass in derartigen Phasen stets die Gefahr bestehe, das Vertrauen in sich und in das große Ganze zu verlieren. Baumann bemüht sich angesichts dieser Unsicherheit um einen kühlen Kopf und forderte eine sachliche Analyse im Hier und Jetzt. Es bringe nichts, öffentlich oder intern auf die Mannschaft draufzuhauen. Die nächste Chance auf einen Befreiungsschlag bietet sich den Hoffenheimern bereits am Sonntag um 17:30 Uhr. Dann gastiert die TSG beim Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach, die richtungsweisende Partie wird live bei „DAZN“ übertragen.
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