SC Freiburg schlägt FC Augsburg – Joker bescheren späten 2:1-Sieg
Der SC Freiburg dreht einen Rückstand beim FC Augsburg und sichert sich durch späte Joker-Tore einen 2:1-Auswärtssieg.
Der VfB Stuttgart hat sich am Samstag mit einem 4:2-Auswärtssieg bei Bayer Leverkusen aus der jüngsten sportlichen Krise zurückgemeldet. Während Angreifer Deniz Undav erneut ohne eigenen Treffer blieb, rückte der Nationalspieler seine persönliche Torlos-Serie zugunsten des mannschaftlichen Erfolgs in den Hintergrund.
Nach zuvor schwierigen Wochen stand für die Schwaben das Kollektiv im Vordergrund. Der Kapitän blieb bei der Partie gegen die Werkself bereits im achten Bundesligaspiel in Folge ohne Torerfolg. Das ist eine ungewohnte Situation für den Stürmer, der in der vergangenen Saison mit 19 Treffern noch der ständige Erfolgsgarant gewesen war.
Gegenüber dem Pay-TV-Sender „Sky“ ordnete der Angreifer seine Ladehemmung nüchtern ein. „Mir ist das komplett egal. Wir müssen erstmal aus dieser Phase herauskommen“, erklärte Undav nach dem Schlusspfiff. Er zeigte sich stolz auf die Leistung und betonte, dass die eigenen Tore automatisch zurückkehren, sobald die Mannschaft wieder konstant punktet.
Trotz der fehlenden Abschlüsse genießt der Offensivmann im Kader von Trainer Sebastian Hoeneß weiterhin höchstes Ansehen. Mannschaftskollege Ermedin Demirovic hob besonders die spielmacherischen Qualitäten seines Sturmpartners hervor. Es gäbe in der höchsten deutschen Spielklasse kaum einen Akteur, der ein vergleichbares Auge für den Mitspieler besitze, lobte der Doppelpack-Schütze den Wert des Nationalspielers.
Neben Demirovic (14. und 65. Minute) sprangen Jamie Leweling (22.) sowie Bilal El Khannouss (51.) in Leverkusen als Torschützen in die Bresche. Damit beendeten sie einen tabellarischen Abwärtstrend, der sich nach Niederlagen gegen den HSV und der jüngsten Pleite gegen Borussia Mönchengladbach deutlich abgezeichnet hatte. Demirovic räumte ein, dass derzeit nicht alles rosig verlaufe, beschwor aber gleichzeitig die enorme Qualität der Truppe.
Auch der Chefcoach der Baden-Württemberger zeigte sich nach den hart erkämpften drei Punkten sichtlich erleichtert. Hoeneß attestierte seiner Elf am Abend eine Top-Leistung und hob den mentalen Turnaround hervor. Der Auftritt habe genau seinen Vorstellungen entsprochen, da die Mannschaft mit viel Mut, Überzeugung und dem nötigen Glauben an die eigene Stärke agiert habe.
Mit dem Auswärtserfolg verschafft sich der VfB nun den so wichtigen sportlichen Brustlöser. Für Undav und seine Teamkollegen gilt es in den kommenden Wochen, die in Leverkusen gezeigte Energie zu konservieren, um die jüngsten Rückschläge endgültig hinter sich zu lassen.
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