13

Der VfB Stuttgart treibt den personellen Umbruch für die anstehende Saison in der Champions League vehement voran. Die Schwaben erhöhen im Werben um Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg ihr Angebot auf 20 Millionen Euro. Gleichzeitig rückt Ermedin Demirovic überraschend in den Fokus für einen vorzeitigen Abschied aus dem Ländle, da sich die sportliche Führung eine Neuausrichtung der Offensive wünscht.

Neuer Millionen-Anlauf für Dzenan Pejcinovic

Hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen des deutschen Vizemeisters hartnäckig an einer Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic. Der 21-jährige Angreifer ist der absolute Wunschspieler für das Sturmzentrum. Nachdem die Wölfe zuletzt eine Offerte von 18 Millionen Euro plus Bonuszahlungen abgelehnt hatten, bessert Stuttgart nun nach. Im Raum steht ein Fixbetrag von 20 Millionen Euro. Damit nähert sich der VfB der geforderten Ablösesumme der Niedersachsen an, die bei rund 25 Millionen Euro liegen soll.

Mit dem Spieler selbst sind die Fronten bereits geklärt. Der talentierte Mittelstürmer und der VfB Stuttgart haben sich auf einen langfristigen Vertrag bis 2030 geeinigt. Der umworbene Offensivmann möchte unbedingt an den Neckar wechseln, um in der kommenden Spielzeit in der Königsklasse aufzulaufen.

Trainer Hoeneß offen für Demirovic-Abgang

Diese aggressive Transferpolitik könnte direkte Auswirkungen auf das bestehende Personal haben. Ermedin Demirovic gilt plötzlich als potenzieller Verkaufskandidat. Cheftrainer Sebastian Hoeneß soll intern signalisiert haben, dass er sich den künftigen Kader auch ohne den bosnischen Nationalspieler vorstellen kann. Auf dem internationalen Markt weckt der Angreifer bereits Begehrlichkeiten: Mit Fenerbahce, Juventus Turin und Leeds United bringen sich namhafte Interessenten in Stellung.

Der Spieler selbst zeigt jedoch wenig Interesse an einem Transferabenteuer. Der Goalgetter fühlt sich in Stuttgart überaus wohl und plant fest mit einem Verbleib. Auch in der Klub-Chefetage ist die Personalie umstritten. Die Vereinsbosse schätzen die verlässliche Torquote des Stürmers und seine ausgeprägten Führungsqualitäten in der Kabine, weshalb sie die Einschätzung ihres Trainers nicht vollends teilen.

Eine endgültige Entscheidung im Stuttgarter Sturm-Puzzle steht noch aus. Sollte Demirovic bleiben und Pejcinovic kommen, wäre auch eine taktische Meisterleistung denkbar: Ein wuchtiger Dreiersturm, in dem Deniz Undav, Demirovic und der Neuzugang aus Wolfsburg gemeinsam auf Torejagd gehen.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?