15

Angelo Stiller wird dem VfB Stuttgart mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Saison erhalten bleiben. Trotz einer festgeschriebenen Ausstiegsklausel und prominenter Interessenten zeichnet sich ein Verbleib des zentralen Mittelfeldspielers im Schwabenland ab.

Komplexe Klausel und fehlende Angebote für den Spielmacher

Der bis Sommer 2028 datierte Vertrag des 25-jährigen Nationalspielers beinhaltet eine spezielle Ausstiegsklausel, die ihm einen Wechsel in dieser Transferperiode ermöglichen würde. Für eine festgeschriebene Ablösesumme von rund 36,5 Millionen Euro könnte das Ex-Bayern-Talent den Verein verlassen. Wie die Sport Bild berichtet, besitzen die Stuttgarter jedoch die Option, Stiller dieses Vertragskonstrukt für eine Summe von zwei Millionen Euro abzukaufen.

Passend zum Thema

Ein besonderes Detail der Vereinbarung: Die Gültigkeit der Ausstiegsklausel ist laut Bild-Zeitung an das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 gekoppelt. Je früher die DFB-Auswahl aus dem Turnier ausscheidet, desto schneller verstreicht die Frist für einen Transfer. Da dem Bundesligisten bislang keine offiziellen Angebote für den Mittelfeld-Motor vorliegen, berichtet das Portal Absolut Fußball von einer klaren Tendenz zu einem Verbleib. Zwar wurden zuletzt Top-Clubs wie Manchester United und Real Madrid als potenzielle Abnehmer gehandelt, doch aktuell deute nichts auf einen Abschied hin.

Schattenkader: VfB hat für den Ernstfall vorgesorgt

Obwohl ein Transfer derzeit unwahrscheinlich erscheint, haben die Verantwortlichen des VfB Stuttgart sich auf alle Eventualitäten vorbereitet. Das Fachmagazin kicker nennt mit Casper Jander vom FC Southampton und Kodai Sano von NEC Nijmegen zwei konkrete Nachfolgekandidaten, falls Stiller den Club doch noch verlässt.

Jander stand bereits im vergangenen Sommer auf der Wunschliste der Schwaben. Damals rief der 1. FC Nürnberg noch 15 Millionen Euro für den 23-Jährigen auf, woraufhin Stuttgart abwinkte und der Spieler für kolportierte zwölf Millionen Euro nach England wechselte. Nun ist Jander offenbar wieder auf dem Markt. Als teurere Alternative gilt der 22-jährige Kodai Sano, der jüngere Bruder des Mainzers Kaishu Sano. Für den japanischen Mittelfeldspieler soll Nijmegen jedoch eine stolze Ablösesumme von 20 Millionen Euro fordern.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?