1. FC Kaiserslautern rettet Remis gegen KSC – Krahl glänzt im Tor
Dank eines überragenden Keepers Julian Krahl erkämpft sich der 1. FC Kaiserslautern ein 0:0-Remis gegen den starken KSC.
Der VfL Wolfsburg hat das prestigeträchtige Niedersachsen-Derby in der 2. Bundesliga für sich entschieden. Dank eines späten Elfmetertreffers von Königstransfer Fabian Reese gewannen die Wölfe am Sonntag bei Hannover 96 mit 1:0. Während der Erstliga-Absteiger damit den ersten Saisonsieg feiert, rutschen die ambitionierten Hausherren nach der zweiten Pleite im zweiten Spiel in eine frühe Ergebniskrise.
Hannover-Coach Christian Titz reagierte auf die jüngste Auftaktpleite in Cottbus mit personellen Umstellungen. Leo Weinkauf ersetzte Pascal Loretz im Tor, zudem feierte Neuzugang Marcel Hartel direkt sein Startelf-Debüt. Die Vertragsverlängerung von Torjäger Lars Gindorf bis 2029, die kurz vor Anpfiff verkündet wurde, sorgte für zusätzliche Euphorie auf den Rängen. Auf dem Platz übernahmen die Roten sofort das Kommando. Im ersten Durchgang dominierte die Heimmannschaft das Geschehen mit viel Ballbesitz, ließ jedoch im letzten Drittel die nötige Durchschlagskraft vermissen. Die beste Gelegenheit vergab Maurice Neubauer, der nach einem starken Zuspiel von Hartel am glänzend parierenden VfL-Schlussmann Jakub Zielinski scheiterte.
Die Gäste aus der Autostadt agierten zunächst extrem passiv. Cheftrainer Tobias Strobl, der im Vergleich zum torlosen Remis am ersten Spieltag unter anderem Joakim Maehle und Yannick Gerhardt in die erste Elf befördert hatte, reagierte zur Pause. Mit der Einwechslung von Robert Glatzel kam spürbar mehr Zug in das Offensivspiel des Absteigers. Dennoch besaßen die Hausherren in der Folge die gefährlicheren Aktionen: Ein Kopfball des eingewechselten Ime Okon klatschte an die Querlatte, und Stürmer Benedikt Pichler verzog aus aussichtsreicher Position. Als alles nach einer Nullnummer aussah, schlug die Stunde von Fabian Reese. Der Offensivstar behielt in der 87. Minute vom Punkt die Nerven und verwandelte den entscheidenden Strafstoß souverän zum Auswärtssieg.
Für Hannover ist der Fehlstart nach dem ambitionierten Transfersommer damit perfekt. Trainer Titz zeigte sich nach Schlusspfiff frustriert und bemängelte, dass seine Elf trotz der erneuten spielerischen Überlegenheit punktlos blieb. Beide Teams richten den Fokus nun zunächst auf die anstehende erste Runde im DFB-Pokal. Im Liga-Alltag reist der VfL Wolfsburg am 29. August zum Karlsruher SC, während Hannover 96 einen Tag später beim SV Darmstadt 98 unter gewaltigem Zugzwang steht.
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