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Christian Eriksen beginnt rund einen Monat nach seinem erneuten Zusammenbruch auf dem Fußballplatz mit einem individuellen Rehabilitationsprogramm in seiner dänischen Heimat. Ob und wie es für den 34-jährigen Mittelfeldspieler beim VfL Wolfsburg weitergeht, bleibt derzeit völlig offen.

Schrecksekunde in Odense: Defibrillator rettet offenbar Leben

Anfang Juni hielt die Fußballwelt abermals den Atem an. Während des Länderspiels zwischen Dänemark und der Ukraine kollabierte der Rekordnationalspieler seines Landes zum zweiten Mal in seiner Karriere auf dem Rasen – fast exakt fünf Jahre nach seinem dramatischen Herzstillstand bei der Europameisterschaft gegen Finnland. Die Partie in Odense wurde umgehend abgebrochen. Glück im Unglück: Eriksen konnte nach der Erstversorgung auf dem Platz aus eigener Kraft und unter dem Applaus der Fans zum Krankenwagen gehen.

Bereits am Folgetag gab der Routinier Entwarnung und teilte mit, dass es ihm gut gehe und er sich zu Hause bei seiner Familie befinde. Dänemarks Teamarzt Morton Boesen erklärte kurz darauf, dass der implantierte Defibrillator des Spielers mit hoher Wahrscheinlichkeit einen lebensrettenden Impuls abgegeben habe.

Zukunft beim VfL Wolfsburg bleibt ungewiss

Beim VfL Wolfsburg ruhen die Planungen bezüglich des Dänen vorerst. Eigentlich sollten in diesen Wochen zukunftsweisende Gespräche zwischen dem Bundesliga-Absteiger und dem Spielmacher stattfinden. Diese wurden nach den dramatischen Ereignissen umgehend auf Eis gelegt. VfL-Geschäftsführer Dieter Hecking betonte, dass man in erster Linie erleichtert sei, dass es dem Profi den Umständen entsprechend gut gehe. Nun wolle man die gesundheitliche Entwicklung in Ruhe abwarten.

Die Niedersachsen stehen nach eigenen Angaben im regelmäßigen Austausch mit dem Spieler und dessen behandelnden Ärzten. Eriksen war erst im September 2025 in die Autostadt gewechselt und besitzt bei den Wölfen noch ein gültiges Arbeitspapier bis Sommer 2027. Wann an eine mögliche Rückkehr auf den Rasen oder nach Deutschland zu denken ist, steht aktuell noch in den Sternen.

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