Niclas Füllkrug erreicht Elf des Spieltages – Bayern-Trio nominiert
Nach einer Torserie von sechs Spielen steht Werder Bremens Niclas Füllkrug in der Elf des Spieltages der Bundesliga.
Niclas Füllkrug könnte im kommenden DFB-Pokalspiel von Werder Bremen gegen Borussia Dortmund eine Pause erhalten. Nach seinem Doppelpack gegen den 1. FSV Mainz 05 war der 33-jährige Stürmer körperlich am Limit. Trainer Daniel Thioune erwägt daher, seinen besten Torschützen am Dienstagabend zunächst auf die Bank zu setzen, um eine Überlastung zu vermeiden.
Am vergangenen Samstagnachmittag glänzte Füllkrug beim Ligaspiel in Mainz erneut, musste jedoch zehn Minuten vor dem Abpfiff völlig entkräftet den Platz verlassen. Der Angreifer ärgerte sich dabei nicht über die Auswechslung selbst, sondern über den späten Zeitpunkt. Gegenüber den Medien erklärte der Routinier: „Ich war fix und fertig und habe auf die Auswechslung gewartet. Ich wollte einfach runter. Wir brauchten elf Mann, weil wir tief verteidigt haben.“
Mit neun Treffern in acht Pflichtspielen spielt der formstarke Stürmer aktuell eine herausragende Saison. Doch das intensive Pensum hinterlässt Spuren bei dem Profi, der in seiner Karriere bereits eine lange Verletzungshistorie angesammelt hat.
Angesichts der hohen Belastung von zwei Spielen innerhalb von nur vier Tagen rückt ein Startelf-Einsatz im Pokal bei Borussia Dortmund in weite Ferne. Werder-Trainer Daniel Thioune betonte die Wichtigkeit seines Schützlings, wies aber auf die Gefahren hin: „Seine Qualität ist natürlich exorbitant hoch gerade und er ist für uns nicht zu ersetzen. Aber vielleicht muss man darüber nachdenken, ob man ihn kompensiert durch einen anderen Spieler.“
Das Trainerteam möchte das Risiko eines längeren Ausfalls zwingend minimieren. Die endgültige Entscheidung über einen Einsatz in der Startformation fällt erst kurzfristig. Thioune stellte klar, dass er am Dienstag final entscheiden werde, was das Beste für die Mannschaft sei.
Ein Start auf der Bank bedeutet jedoch nicht zwangsläufig das Aus für Füllkrugs Pokal-Ambitionen. Eine Einwechslung im Laufe der zweiten Halbzeit bietet sich als strategische Option an. Erst vor knapp drei Wochen trafen die Bremer in der Bundesliga auf denselben Gegner.
Damals sorgte der Torjäger tief in der Nachspielzeit für den späten 2:2-Ausgleich und rettete Werder einen Punkt. Die Schlussviertelstunde gehört in dieser Spielzeit ohnehin zu den stärksten Phasen der Bremer. Ab 20:45 Uhr wird sich zeigen, ob der Angreifer gegen seinen Ex-Klub erneut in der Schlussphase stechen darf.
Nach einer Torserie von sechs Spielen steht Werder Bremens Niclas Füllkrug in der Elf des Spieltages der Bundesliga.
In der zweiten Runde des DFB-Pokals gastiert der stark ersatzgeschwächte FC Bayern beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg.
Borussia Dortmund besiegt Frankfurt mit 1:0. Abwehrchef Nico Schlotterbeck lobt die Defensive, rügt aber die Offensive.