Hamburger SV verkauft Fábio Baldé für Millionen-Ablöse an Straßburg
Der Hamburger SV gibt Eigengewächs Fábio Baldé für eine lukrative Millionensumme an den RC Straßburg Alsace ab.
Ein überraschender Transfer-Coup bahnt sich an der Weser an: Der SV Werder Bremen steht unmittelbar vor der festen Verpflichtung von Ludovit Reis. Der ehemalige Kapitän des Erzrivalen Hamburger SV befindet sich bereits zu finalen Gesprächen in der Hansestadt und absolviert am Freitag seinen Medizincheck.
Sollte die medizinische Untersuchung ohne Komplikationen verlaufen, könnte der Deal rasch über die Bühne gehen. Eine offizielle Verkündung wird bereits für den Samstag erwartet, wenn die Grün-Weißen ihre Anhänger zum traditionellen „Tach der Fans“ einladen. Im Rahmen dieser Saisoneröffnung absolviert das Team sein letztes Testspiel gegen den französischen Erstligisten AJ Auxerre. Ein idealer Rahmen, um den neuen Mann für das Zentrum der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Wechsel nicht um ein Leihgeschäft. Der zentrale Mittelfeldspieler, der beim belgischen Spitzenklub FC Brügge eigentlich noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2029 besitzt, wechselt dauerhaft an den Osterdeich. Die fällige Ablösesumme soll dabei überschaubar ausfallen, was den Transfer für den Bundesligisten zu einem wirtschaftlich äußerst lukrativen Paket macht.
Für die deutschen Fußballfans ist der Niederländer gewiss kein unbeschriebenes Blatt. Reis drückte besonders in Hamburg dem Spiel seinen Stempel auf. Nach Einsätzen für den Nachwuchs des FC Barcelona und einer Leihstation beim VfL Osnabrück reifte er ab 2021 beim Hamburger SV zum unumstrittenen Leistungsträger und führte die Mannschaft zeitweise aufs Feld. Für die Rothosen bestritt der Mittelfeldmotor insgesamt 143 Pflichtspiele, in denen er 20 Treffer erzielte und elf weitere Tore auflegte.
Vor knapp einem Jahr verließ der Rechtsfuß die Zweitklassigkeit und wechselte für eine stattliche Summe von rund sechs Millionen Euro nach Belgien. Beim amtierenden belgischen Meister fand er jedoch nie zu seiner Form. Mit lediglich sieben Liga-Einsätzen blieb er deutlich hinter den Erwartungen zurück. Bei Werder Bremen sucht Ludovit Reis nun nach einem sportlichen Neuanfang – ausgerechnet beim größten Rivalen seines Ex-Klubs.
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