FC Liverpool droht Barcola-Transfer abzusagen – Arsenal wittert Chance
Barcolas Wechsel zum FC Liverpool droht an der astronomischen Ablöse zu scheitern. Nun bringt sich Arsenal in Stellung.
Nach über siebeneinhalb Jahren verlässt Romano Schmid den Bundesligisten Werder Bremen und schließt sich dem italienischen Erstliga-Aufsteiger Frosinone Calcio an. Am Mittwoch verkündeten die Norddeutschen den offiziellen Abgang ihres langjährigen Leistungsträgers in die Serie A. Der Transfer spült den finanziell angeschlagenen Bremern eine dringend benötigte Millionensumme in die Kassen, während sich der Österreicher mit großen Gefühlen in Richtung Süden verabschiedet.
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge kassiert der SV Werder für den österreichischen Nationalspieler eine garantierte Basisablöse von rund acht Millionen Euro. Durch leicht erreichbare Bonuszahlungen kann diese Summe um weitere zwei Millionen Euro ansteigen. Ein lukratives Geschäft für den Traditionsklub, der vorerst jedoch kaum über finanzielle Spielräume für großartige externe Neuzugänge verfügt.
Ob die sportliche Führung auf dem Transfermarkt nachbessert, bleibt fraglich. Möglicherweise soll Neuzugang Chuki künftig in die Fußstapfen des abgewanderten Spielmachers treten. Die Lücke, die der 26-Jährige sportlich hinterlässt, ist durchaus beachtlich: In 192 Pflichtspielen für die Grün-Weißen sammelte der kreative Mittelfeldakteur 18 Tore und 35 Vorlagen.
Auf Instagram richtete der WM-Teilnehmer rührende Worte an die Anhänger seines nun ehemaligen Arbeitgebers. Demnach hätte er sich bei seiner Ankunft aus Österreich nicht träumen lassen, dass er am Ende fast 150 Bundesligaspiele für Werder absolvieren würde. Der stolze Familienvater betonte sein persönliches Wachstum an der Weser, wo er zweifacher Vater wurde und Bremen sein echtes Zuhause nennen durfte.
Dabei blickte der Ex-Bremer auf eine Zeit voller Extreme zurück: Nach einer anfänglichen Leihe durchlebte er mit dem Verein den bitteren Abstieg, feierte den direkten Wiederaufstieg und verbrachte anschließend vier konstante Erstliga-Jahre mit allen Höhen und Tiefen. In Italien winkt dem Offensivmann nun neben einer sportlichen Luftveränderung auch eine deutliche Gehaltssteigerung.
Seinem Ex-Team und Trainer Daniel Thioune wünschte er für die kommende Saison viel Erfolg. Ein baldiges Wiedersehen ist ebenfalls fest eingeplant: Zum Abschied kündigte Schmid an, das Weserstadion bald wieder als Fan zu besuchen, um das berühmte Nebelhorn bei einem Torjubel der Bremer live zu hören.
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