Fermín López verpasst Weltmeisterschaft – Mittelfußbruch stoppt Spanien-Star
Rückschlag für Spanien: Der formstarke Mittelfeldspieler Fermín López fällt mit einem Mittelfußbruch für die WM aus.
Nationaltrainer Luis de la Fuente hat den 26-köpfigen Kader der spanischen Nationalmannschaft für die anstehende Weltmeisterschaft nominiert. Die große Überraschung: Kein einziger Spieler von Real Madrid hat es in das Aufgebot geschafft. Stattdessen dominiert der FC Barcelona das extrem wertvolle Team der Iberer.
Mit einem kollektiven Kaderwert von sage und schreibe 1,27 Milliarden Euro gehört die spanische Auswahl zu den absoluten Schwergewichten des Turniers. Weltweit weisen lediglich Frankreich und England noch teurere Mannschaften auf. Zum Vergleich: Das Aufgebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) liegt 260 Millionen Euro hinter den Spaniern.
Angeführt wird das Team von Lamine Yamal. Der Flügelspieler der Katalanen ist mit einem Marktwert von 200 Millionen Euro neben Erling Haaland und Kylian Mbappé der am höchsten bewertete Fußballer der Welt. Flankiert wird der Youngster von seinem Vereinskollegen Pedri, der auf 150 Millionen Euro taxiert wird. Insgesamt stellt der FC Barcelona gleich acht Akteure. Ein neunter Name fehlt nur aufgrund von Verletzungspech: Fermín López (100 Millionen Euro) verpasst die Endrunde wegen eines Mittelfußbruchs. Aus deutscher Sicht erfreulich ist die Nominierung von Alejandro Grimaldo. Der Defensivspezialist von Bayer Leverkusen ist der einzige Bundesliga-Legionär im spanischen Dress.
Während Katalonien den Kader dominiert, herrscht in der spanischen Hauptstadt Ernüchterung. Weder die Defensivkräfte Dean Huijsen und Álvaro Carreras noch Routinier Daniel Carvajal wurden von de la Fuente berücksichtigt. Die Königlichen, die zuletzt eher mit Schlagzeilen abseits des Rasens auf sich aufmerksam machten, spielen bei den aktuellen WM-Planungen keine Rolle.
Stattdessen vertraut der Cheftrainer auf insgesamt neun Legionäre. Eine tragende Rolle spielt dabei ein Trio des englischen Meisters FC Arsenal: Torhüter David Raya, Mittelfeldmann Martín Zubimendi und Mikel Merino, der bei der vergangenen Europameisterschaft zum Deutschland-Schreck avancierte, sollen dem spanischen Spiel Stabilität verleihen.
In der Vorrunde trifft der Weltmeister von 2010 in der Gruppe H auf Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. Um sich auf die Gegner einzustellen, absolviert die Furia Roja im Vorfeld noch zwei Testspiele gegen den Irak und Peru. Mit diesem Milliarden-Aufgebot untermauert Spanien seine Ambitionen, nach dem Triumph vor über einem Jahrzehnt endlich wieder nach dem Weltmeisterpokal zu greifen.
Rückschlag für Spanien: Der formstarke Mittelfeldspieler Fermín López fällt mit einem Mittelfußbruch für die WM aus.
Alphonso Davies verpasst wegen einer Verletzung voraussichtlich den Auftakt der kanadischen Nationalelf bei der Heim-WM.
Luis Díaz vom FC Bayern München steht als zentraler Fixpunkt an der Spitze des kolumbianischen WM-Kaders.