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Drei Tage nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Meisterschaft hat der SC Magdeburg seine herausragende Form bestätigt. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert setzte sich in der Handball-Bundesliga (HBL) auswärts mit 33:30 (17:13) gegen die Rhein-Neckar Löwen durch. Während der alte und neue Champion den elften Ligasieg in Folge feierte, musste die SG Flensburg-Handewitt im Rennen um die Champions-League-Plätze einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen.

Schwedisches Duell: Claar und Aspenbäck glänzen

Trotz der jüngsten Meisterfeierlichkeiten zeigte der SCM in Mannheim keinen Leistungseinbruch. Bester Werfer der Gäste war der schwedische Nationalspieler Felix Claar, der den Ball souverän sieben Mal im Netz unterbrachte. Auf Seiten der Hausherren überzeugte sein Landsmann Edwin Aspenbäck ebenfalls mit sieben Treffern, konnte die Heimniederlage der Löwen aber nicht abwenden.

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Für die Mannheimer hat das Resultat weitreichende Konsequenzen: Zwei Spieltage vor Saisonende steht das Team auf dem achten Tabellenplatz und verpasst somit zum dritten Mal in Serie die Qualifikation für das europäische Geschäft.

Flensburg strauchelt im Rennen um die Königsklasse

Im hochspannenden Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der das direkte Ticket für die Champions League bedeutet, hat die SG Flensburg-Handewitt unerwartet Federn gelassen. Der aktuelle Halbfinalist der European League unterlag auswärts beim Tabellenzwölften TVB Stuttgart deutlich mit 33:37 (16:19).

Durch diesen Patzer der Norddeutschen haben nun die Füchse Berlin den Vorteil auf ihrer Seite. Mit einem Sieg beim ThSV Eisenach am Freitagabend können die Hauptstädter in der Tabelle mit zwei Punkten an Flensburg vorbeiziehen. Wichtige Zähler sammelte derweil der THW Kiel: Der Rekordmeister wahrte seine Chancen auf die European League mit einem ungefährdeten 32:23-Heimsieg (15:7) gegen den Bergischen HC und behauptet weiterhin Rang fünf.

Magdeburg nimmt erfolgreiche Titelverteidigung ins Visier

Für den SC Magdeburg ist die Mission nach dem Gewinn der vierten Meisterschaft der Vereinsgeschichte noch nicht beendet. Erst am vergangenen Donnerstag hatte sich das Team die Schale nach einem dramatischen 31:30-Sieg gegen Flensburg von den Füchsen Berlin zurückerobert.

Nun fokussiert sich der souveräne Meister voll auf die europäische Königsklasse. Beim anstehenden Final-Four-Turnier in Köln (13. und 14. Juni) wartet im Halbfinale ein packendes deutsches Duell gegen den DHB-Pokalsieger Füchse Berlin. Im zweiten Semifinale stehen sich der dänische Spitzenklub Aalborg HB und der spanische Gigant FC Barcelona gegenüber – ein Turnierbaum, der hochklassigen Handball und spannende Quoten garantiert.

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