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Armand Duplantis hat sich bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Goldmedaille im Stabhochsprung gesichert. Der schwedische Ausnahmeathlet meisterte am Sonntag eine Höhe von 6,15 Metern und verteidigte seinen Titel trotz ungewöhnlicher Komplikationen in der Vorbereitung souverän.

Kurioser Fehler: Indisches Essen sorgt für Magenprobleme

Die größte Hürde auf dem Weg zum EM-Titel war für den Weltrekordhalter diesmal nicht die geforderte Höhe, sondern die eigene Ernährung. In den Stunden vor dem Finale plagten den Leichtathletik-Superstar heftige Magenprobleme. Der Grund dafür war ein riskanter Speiseplan: Duplantis hatte zum Mittagessen das indische Gericht Chicken Tikka Masala konsumiert.

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Gegenüber der schwedischen Zeitung Aftonbladet zeigte sich der Sieger im Nachhinein überaus selbstkritisch und bezeichnete die Mahlzeit als das Dümmste, was er in seinem Leben getan habe. Wer Magenprobleme provozieren wolle, greife vor einem Wettkampf auf indisches Essen zurück, so der sichtlich erleichterte Champion, der nach eigenen Angaben den Großteil des Tages auf der Toilette verbrachte.

Verzicht auf den Weltrekord nach Verletzungssorgen

Trotz der gesundheitlichen Schwächung reichten die übersprungenen 6,15 Meter problemlos für den Gesamtsieg. Einen Angriff auf seinen eigenen Weltrekord wagte der 26-Jährige in Birmingham jedoch nicht. Für eine neue Bestmarke hätte er die Latte auf 6,32 Meter legen müssen. Ausschlaggebend für die Zurückhaltung war nicht nur das suboptimale Wetter, sondern vor allem die jüngste Verletzungshistorie.

Noch Mitte Juli musste der Schwede das Diamond-League-Meeting in London aufgrund von Problemen am Oberschenkel-Abduktor vorzeitig abbrechen und sich mit Rang zwei begnügen. Zunächst stand sogar seine Teilnahme an der Europameisterschaft auf der Kippe. Vor diesem Hintergrund entschied sich Duplantis ganz bewusst für eine vorsichtigere Herangehensweise, um im Hinblick auf die kommenden Aufgaben der laufenden Saison keine weitere Verletzung zu riskieren.

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