Jannik Sinner sagt US Open ab – Weltranglistenerster fehlt verletzt
Der Weltranglistenerste Jannik Sinner verpasst das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres wegen anhaltender Knieprobleme.
Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco eine vorzeitige Niederlage hinnehmen müssen. Der an Nummer eins gesetzte Hamburger unterlag im Achtelfinale dem Serben Miomir Kecmanovic in einem knappen Dreisatz-Match. Damit verpasst die deutsche Nummer eins eine wichtige Standortbestimmung vor den anstehenden Masters-Turnieren.
Nach gut zweieinhalb Stunden Spielzeit musste sich Alexander Zverev mit 3:6, 7:6 (7:3) und 6:7 (4:7) geschlagen geben. Für den Weltrangiertenvierten stellt das Ausscheiden gut drei Wochen nach seinem Halbfinal-Einzug bei den Australian Open einen Dämpfer dar. Anders als noch bei seinem souveränen Auftaktsieg gegen den Franzosen Corentin Moutet fand Zverev gegen Kecmanovic nicht zu seiner gewohnten Dominanz.
Das Spiel des Hamburgers war von Schwankungen geprägt. Bereits im ersten Satz musste er seinen Aufschlag zweimal abgeben. Zwar stabilisierte sich der Favorit im weiteren Verlauf, doch erarbeitete er sich selbst kaum Breakchancen. Besonders die Rückhand, sonst eine Paradedisziplin Zverevs, ließ ihn im Stich. Bezeichnend für den Abend: Den Matchball setzte er mit der Rückhand ins Netz – es war sein 17. unerzwungener Fehler auf dieser Seite.
Während Zverev mit seiner Fehlerquote haderte, feierte Miomir Kecmanovic einen Meilenstein. Für den Weltranglisten-84. war es der erste Sieg gegen einen Top-5-Spieler in seiner gesamten Karriere. "Ich glaube, ich war in den entscheidenden Momenten aggressiver. Ich habe viel besser aufgeschlagen als sonst", analysierte der Serbe nach dem Match zufrieden.
Mit dem Aus von Alexander Zverev setzt sich das Favoritensterben beim mit 2,4 Millionen US-Dollar dotierten Hartplatz-Event fort. Zuvor hatten bereits der an zwei gesetzte Australier Alex de Minaur und der Norweger Casper Ruud (Nr. 3) das Turnier verlassen müssen. Kecmanovic trifft im Viertelfinale nun auf den Franzosen Terence Atmane. Für die Weltelite gilt Acapulco trotz der angespannten Sicherheitslage in der Region als wichtiger Formtest für die kommenden Masters-Events in Indian Wells und Miami.
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