Alexander Zverev gewinnt French Open und will noch zehn Jahre spielen
Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open plant Alexander Zverev noch zehn Jahre auf der Tour zu spielen.
Carlos Alcaraz hat sich in einem hochklassigen Schlagabtausch gegen Andrey Rublev durchgesetzt. Der spanische Ausnahmespieler gewann die Partie am Ende verdient mit 7:6 und 6:4. In einem Match, das vor allem im ersten Durchgang auf Messers Schneide stand, zeigte Alcaraz in den entscheidenden Momenten seine ganze Klasse und brachte seinen russischen Kontrahenten zeitweise zur Verzweiflung.
Die Zuschauer erlebten einen spannenden Auftakt, in dem sich beide Akteure nichts schenkten. Andrey Rublev hielt das Tempo hoch und forderte dem jungen Spanier alles ab. Der erste Satz musste folgerichtig im Tiebreak entschieden werden. Hier bewies Carlos Alcaraz einmal mehr seine mentale Stärke. Während der Russe tapfer dagegenhielt, fand der Favorit aus Murcia die besseren Antworten und sicherte sich den psychologisch wichtigen Satzgewinn mit 7:6.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Niveau hoch, doch Alcaraz streute nun vermehrt seine magischen Momente ein. Eine Szene stand dabei symbolisch für die Überlegenheit des Spaniers: Nach einem unglaublichen Schlag von Alcaraz ließ Rublev vor Unglauben kurzzeitig seinen Schläger fallen – eine Geste, die den hohen Frustrationsfaktor gegen den ballsicheren Iberer verdeutlichte. Mit diesem Momentum im Rücken brachte Alcaraz den zweiten Satz mit 6:4 nach Hause und machte den Matchgewinn perfekt.
Nach seinem ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open plant Alexander Zverev noch zehn Jahre auf der Tour zu spielen.
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