Jan-Lennard Struff hat beim ATP-Turnier in Basel für eine Sensation gesorgt. Der 36-jährige Warsteiner besiegte im Achtelfinale den Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic in drei Sätzen. Für Struff ist es der erste Sieg gegen den Serben nach zuvor acht Niederlagen auf der Tour.

Nervenstärke im Tiebreak bringt die Entscheidung

Die Begegnung verlangte beiden Spielern alles ab. Nach 2:35 Stunden verwandelte Struff in einem packenden Spiel seinen Matchball zum 6:7 (4:7), 7:5 und 7:6 (7:5). Ausgerechnet sein 27. Ass der Partie besiegelte den Einzug in die nächste Runde gegen den 39-jährigen Serben.

Zuvor war der Deutsche achtmal in Folge an dem ehemaligen Weltranglistenersten gescheitert. Der hart umkämpfte Erfolg in der Schweiz markiert den Durchbruch gegen seinen langjährigen Angstgegner. Das Publikum in Basel erlebte damit das nächste bemerkenswerte Ereignis in dieser Woche, nachdem das Turnier bereits durch den emotionalen Abschied von Stan Wawrinka geprägt war.

Starke Formphase nach dem Finale in Brüssel

Der Coup gegen Djokovic bestätigt die aufsteigende Formkurve des Warsteiners. Erst am vergangenen Sonntag stand Struff beim Turnier in Brüssel im Endspiel. Dort unterlag er dem Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen mit 6:4, 3:6 und 4:6 und verpasste den zweiten ATP-Titel seiner Karriere nur knapp.

Bislang steht für Struff der Turniersieg in München aus dem Jahr 2024 als einziger Titelgewinn zu Buche. Im Viertelfinale von Basel bietet sich nun die Chance, den nächsten sportlichen Schritt zu machen. Dort trifft der Routinier auf den Portugiesen Nuno Borges.

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