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In rund einer Woche ist es so weit: Am 24. April startet der NFL Draft 2026. Im neuesten Mock Draft richtet sich der Fokus vor allem auf die besten verfügbaren College-Talente. Während die Las Vegas Raiders an Position eins voraussichtlich ihre drängendste Lücke schließen, dominieren in den Top 10 vor allem physisch starke Pass Rusher und dringend benötigte Offensive Linemen das Bild der ersten Runde.

Quarterback-Hoffnung für die Las Vegas Raiders

An der Spitze des Drafts gibt es kaum noch offene Fragen. Die Las Vegas Raiders benötigen dringend einen neuen Franchise-Quarterback, um in der umkämpften AFC West wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dem ersten Pick sichert sich das Team aus Nevada daher Fernando Mendoza. Der Spielmacher aus Indiana gilt als der bestmögliche Kandidat dieser Klasse, um eine Offense auf NFL-Niveau künftig verlässlich anzuführen.

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New York Jets und Cardinals rüsten die Defensive auf

Direkt im Anschluss haben die New York Jets eine richtungsweisende Entscheidung zu treffen. Da sich das Team im Neuaufbau befindet, sind Experimente fehl am Platz. Die Wahl fällt auf David Bailey von Texas Tech. Der Edge Rusher gilt als der am besten auf die Profiliga vorbereitete Spieler seiner Position und bringt die beeindruckende Visitenkarte von 14,5 Sacks und 19,5 Tackles for Loss aus seiner letzten College-Saison mit.

An dritter Stelle schlagen die Arizona Cardinals zu und wählen mit Arvell Reese (Ohio State) den wohl talentiertesten Front-Seven-Spieler des Jahrgangs. Der vielseitige Athlet kann sowohl Off-Ball als auch als Edge Rusher agieren. Zwar muss er sich taktisch noch weiterentwickeln, doch an der Seite von Mitspieler Nolan Smith wird er in der Wüste die nötige Zeit erhalten, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Offensive Playmaker für Titans, Giants und Browns

Dass nicht nur Verteidiger hoch im Kurs stehen, beweisen die Tennessee Titans an Position vier. Sie sichern sich mit Running Back Jeremiyah Love (Notre Dame) das vielleicht kompletteste Offensiv-Paket des Drafts. Love brilliert nicht nur als pfeilschneller Läufer, sondern auch als extrem präziser Route Runner – genau der Playmaker, den die Titans dringend suchen.

Die New York Giants und Cleveland Browns nutzen ihre Top-Picks hingegen, um ihre Quarterbacks künftig besser zu schützen. Nachdem Head Coach John Harbaugh bereits betonte, dass die Offensive Line der Giants weiterhin in Arbeit sei, zieht New York an fünfter Stelle Francis Mauigoa aus Miami. Der wuchtige Lineman könnte langfristig im Inneren der Line eine feste Größe werden. Direkt dahinter rüsten die Browns mit dem vielseitig einsetzbaren Spencer Fano (Utah) auf, um ihr Roster mit dringend benötigtem Talent in den Trenches zu verstärken.

Hinweis für Football-Fans: Der NFL Draft 2026 wird in der Nacht vom 24. auf den 25. April ab 1 Uhr deutscher Zeit live bei NITRO und im Stream auf RTL+ übertragen.

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