Donovan Mitchell ballert Cleveland Cavaliers zum Serien-Ausgleich
Dank einer historischen Punkte-Explosion von Superstar Donovan Mitchell gleichen die Cleveland Cavaliers die Playoff-Serie aus.
Die Cleveland Cavaliers haben sich in einem packenden Spiel 7 der Playoffs mit 114:102 gegen die Toronto Raptors durchgesetzt. Nach einem beeindruckenden Comeback in der eigenen Halle steht das Team nun in der zweiten Runde der Eastern Conference, wo die Detroit Pistons warten.
Der absolute Matchwinner aufseiten der Gastgeber war Jarrett Allen. Der Center lieferte eine historische Leistung ab und verzeichnete ein massives Double-Double mit 22 Punkten und 19 Rebounds. Garniert wurde dieser Auftritt durch drei Blocks und zwei Steals. Mit seinen 22 Zählern teilte er sich nicht nur teamintern den Topscorer-Titel mit Guard Donovan Mitchell, sondern stellte gleichzeitig einen neuen persönlichen Playoff-Karrierebestwert auf.
Den Grundstein für den Erfolg legte das Team aus Ohio rund um die Halbzeitpause. Nach einem anfänglichen zweistelligen Rückstand zündeten die Hausherren einen fulminanten 49:21-Lauf, der das Spiel komplett auf den Kopf stellte und in einer 19-Punkte-Führung gipfelte. Allein in dieser rund 15-minütigen Phase dominierte der hochgewachsene Big Man die Zone nach Belieben, erzielte 14 Zähler und griff sich zehn Abpraller – die Hälfte davon am offensiven Brett.
Auch die Mitspieler zeigten sich im Anschluss tief beeindruckt. James Harden, der selbst elf seiner 18 Punkte an der Freiwurflinie sammelte und in der Defensive mit drei Steals glänzte, fand nach dem Spiel klare Worte für die Leistung des Centers und bezeichnete ihn als den absoluten Wendepunkt für die Mannschaft.
Auf der Gegenseite wehrten sich die Kanadier nach Kräften. Das Star-Duo der Gäste, bestehend aus Scottie Barnes (24 Punkte, 9 Rebounds, 6 Assists) und RJ Barrett (23 Punkte, 6 Assists), führte eine späte Aufholjagd an. In den Schlussminuten schrumpfte der Vorsprung noch einmal auf elf Zähler, doch das entscheidende Comeback blieb aus. Bezeichnend für die hart umkämpfte Partie war die schwache Ausbeute von jenseits der Dreierlinie: Beide Mannschaften trafen weniger als 30 Prozent ihrer Distanzwürfe.
Für die Franchise aus Cleveland geht der Blick nun direkt nach vorne. Bereits am Dienstag startet Spiel 1 der zweiten Playoff-Runde in Michigan. Der nächste Gegner sind die Detroit Pistons, die als Top-Seed der Eastern Conference in die Postseason gingen und zuvor die Orlando Magic ebenfalls in einer physischen Sieben-Spiele-Serie ausschalteten. Die Pistons genießen im Auftaktspiel den Heimvorteil.
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