New York Knicks erreichen nach Sweep gegen Cleveland die NBA Finals
Die New York Knicks krönen eine überragende Playoff-Serie mit einem 4:0-Sweep gegen Cleveland und stehen im NBA-Finale.
Die New York Knicks stehen unmittelbar vor dem großen Wurf. Nach einem überzeugenden 121:108-Auswärtssieg bei den Cleveland Cavaliers fehlt dem Team aus dem Big Apple nur noch ein einziger Erfolg, um erstmals seit 1999 wieder in die NBA-Finals einzuziehen. Mit einer dominanten 3:0-Serienführung im Rücken scheint das Weiterkommen für das Team von Jalen Brunson nur noch Formsache zu sein.
In der langen Geschichte der nordamerikanischen Basketball-Profiliga wurde ein 3:0-Vorsprung in einer Playoff-Serie noch nie aus der Hand gegeben. Die Statistik spricht also eine deutliche Sprache zugunsten der Gäste, was auch für künftige Quoten eine klare Richtung vorgibt. Für die formstarken New Yorker war der jüngste Triumph in Ohio bereits der zehnte Sieg in der laufenden Postseason in Serie – ein Lauf, den zuletzt die Boston Celtics vor zwei Jahren hinlegten. Im Durchschnitt fertigten sie ihre Gegner in dieser Phase mit einer beeindruckenden Differenz von 22,5 Punkten ab.
Trotz der erdrückenden Überlegenheit bleibt die Mannschaft fokussiert. Flügelspieler Josh Hart betonte nach dem Spiel die professionelle Einstellung innerhalb der Kabine. Man denke von Spiel zu Spiel und werde auch in der kommenden Begegnung so auftreten, als stünde es 0:0.
Vor zahlreichen mitgereisten Anhängern – lautstarke Sprechchöre dominierten phasenweise die Arena – untermauerte der Favorit von Beginn an seine Ambitionen. Karl-Anthony Towns eröffnete die Partie schwungvoll mit einem erfolgreichen Dreier und verzeichnete am Ende starke 13 Punkte, acht Rebounds sowie sieben Assists. Nach dem ersten Viertel hatten sich die dominanten Gäste bereits einen Zehn-Punkte-Vorsprung herausgespielt.
Zwar kämpften sich die Hausherren kurz vor der Halbzeitpause durch einen Treffer von James Harden zum 50:50 zurück, doch die Führung konnten sie im gesamten Spielverlauf kein einziges Mal an sich reißen. Die passende Antwort lieferte das Gästeteam prompt mit einem 10:1-Lauf. Als Landry Shamet im Schlussabschnitt von der Bank kommend drei Distanzwürfe in Folge versenkte, war die Vorentscheidung endgültig gefallen. Topscorer der Partie war einmal mehr der überragende Point Guard Jalen Brunson mit 30 Zählern und sechs Vorlagen. Alle fünf Starter der Knicks punkteten zweistellig.
Auf Seiten der Gastgeber zeigte sich Head Coach Kenny Atkinson nach der Niederlage ernüchtert. Er räumte ein, dass sein Team der körperlichen Intensität des Gegners nicht gewachsen war und dem hohen Druck nicht standhalten konnte. Obwohl Center Evan Mobley (24 Punkte) und Donovan Mitchell (23 Punkte) in der Offensive solide ablieferten, reichte das in der Breite nicht aus.
Eine schwache Dreierquote von lediglich 29 Prozent sowie zahlreiche liegen gelassene Freiwürfe brachen den Cavaliers letztlich das Genick. In Spiel 4, das am kommenden Montag erneut in Cleveland stattfindet, geht es für die Hausherren nun schlichtweg um das sportliche Überleben, während die Gäste den finalen Schritt zur Meisterschaftsserie machen wollen.
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