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Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat das fünfte Spiel der WM-Qualifikation erfolgreich bestritten. Gegen Israel setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alex Mumbru in einer intensiven Partie mit 92:86 durch. Kapitän Dennis Schröder avancierte dabei zum entscheidenden Anker für ein stark verändertes deutsches Team.

Blitzstart und erste Schwächephasen

Die deutsche Auswahl legte los wie die Feuerwehr. Ganze 80 Sekunden reichten dem DBB-Team, um zehn Punkte auf die Anzeigetafel zu zaubern. Ein sehenswerter Step-Back-Jumper des Kapitäns und ein treffsicherer Kay Bruhnke sorgten für eine schnelle 10:1-Führung. Doch die israelische Defensive stellte sich in der Folge besser auf die Angriffe ein. Ein stockender offensiver Rhythmus auf deutscher Seite lud die Hausherren zu einer Aufholjagd ein, sodass Yair Kravitz kurz vor Ende des ersten Viertels auf drei Zähler verkürzte (18:15). In dieser Druckphase übernahm der NBA-Profi das Zepter und hielt seine Mannschaft mit wichtigen Freiwürfen und einem Distanzwurf auf Kurs.

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Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Nelson Weidemann und Michael Rataj bauten den Vorsprung zwischenzeitlich wieder auf elf Punkte aus. Dennoch merkte man der deutschen Formation in einigen Phasen an, dass sie in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hat. Bundestrainer Alex Mumbru verhalf mit Sananda Fru, Simonas Lukosius und Rataj gleich drei jungen Akteuren zu wertvollen Einsatzminuten auf internationalem Parkett. Wenn der Motor stotterte, riss der einzige amtierende Weltmeister im aktuellen Aufgebot das Spiel an sich. Mit insgesamt 20 Punkten krönte sich der Point Guard zum unangefochtenen Topscorer der Partie.

Souveräne zweite Halbzeit sichert wichtige Punkte

Dass Deutschland auf zahlreiche Leistungsträger wie die Wagner-Brüder, Isaiah Hartenstein oder den kompletten Bayern-Block um Andreas Obst verzichten musste, fiel nach dem Seitenwechsel kaum noch ins Gewicht. Die Kabinenansprache zeigte Wirkung: Die deutsche Defensive agierte griffiger und Israel fand kein Mittel gegen die hochprozentig fallenden Dreier. Durch konsequente Abschlüsse von Christian Sengfelder und Tim Schneider zog die Mumbru-Truppe phasenweise deutlich auf 67:49 davon und verwaltete den Vorsprung bis zur Schlusssirene. Dieser 92:86-Erfolg ist besonders wertvoll, da sämtliche erspielten Punkte direkt in die ab August startende zweite Qualifikationsrunde übernommen werden.

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