Edmonton Oilers scheitern in NHL-Playoffs – Zukunft von Draisaitl ungewiss
Nach dem frühen NHL-Playoff-Aus der Edmonton Oilers wachsen die Zweifel an der Zukunft von Draisaitl und McDavid.
Connor McDavid von den Edmonton Oilers hat erneut Geschichte geschrieben. Der kanadische Superstar gewann am Sonntag zum fünften Mal in seiner Karriere den Ted Lindsay Award als herausragendster Spieler der NHL-Saison und zieht damit mit Eishockey-Legende Wayne Gretzky gleich.
Die Auszeichnung, die gemeinsam von der NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA vergeben wird, hat unter Profis einen besonders hohen Stellenwert, da sie direkt von den Spielern der Liga gewählt wird. Mit seinem fünften Triumph teilt sich McDavid nun den historischen Allzeit-Rekord mit keinem Geringeren als Wayne Gretzky.
Der Angreifer der Oilers zeigte sich bei der Preisübergabe sichtlich demütig: „Diese Auszeichnung, die von den Jungs kommt, gegen die man jeden Abend spielt und gegen die man jeden Abend kämpft – dass sie mich mit einem solchen Preis würdigen, bedeutet mir sehr viel.“ Zuvor hatte der Ausnahme-Stürmer die Trophäe bereits in den Spielzeiten 2016/17, 2017/18, 2020/21 und 2022/23 abgeräumt.
Die Wahl zum besten Spieler durch seine Kollegen kommt nach dieser Spielzeit wenig überraschend. Der Kapitän aus Edmonton schloss die reguläre Saison mit atemberaubenden 138 Punkten ab. Mit 48 Toren und 90 Assists dominierte er das Eis und sicherte sich damit ganz nebenbei zum bereits sechsten Mal die Art Ross Trophy als Topscorer der Liga. Auf den Plätzen zwei und drei der Abstimmung für den Ted Lindsay Award landeten Macklin Celebrini von den San Jose Sharks (115 Scorerpunkte) und Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning (130 Scorerpunkte).
Für den 27-Jährigen könnte der Trophäen-Regen Ende Juni sogar noch weitergehen. Dann steht die Vergabe der Hart Trophy an, welche den offiziellen MVP der Liga kürt. Auch hier zählt der Ausnahmekönner zu den absoluten Top-Favoriten auf seinen vierten Titel. Seine härtesten Konkurrenten um den prestigereichsten Individual-Preis im Eishockey sind erneut Kucherov sowie Nathan MacKinnon von der Colorado Avalanche, der auf 127 Scorerpunkte kam.
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