Eishockey-WM 2026 startet in der Schweiz – Spielplan und DEB-Kader
Die Eishockey-WM 2026 beginnt am 15. Mai in der Schweiz und verspricht hochklassige Duelle um den Weltmeistertitel.
Aufatmen beim Deutschen Eishockey-Bund: Moritz Seider wird die deutsche Nationalmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft in der Schweiz anführen. Der Verteidiger der Detroit Red Wings gab nach einer überstandenen Verletzung sein finales Okay für das Turnier. Zudem stoßen am heutigen Montag sechs frisch gebackene Meister der Eisbären Berlin zum Kader von Bundestrainer Harold Kreis im Trainingslager in Zürich.
Nach einer kräftezehrenden NHL-Saison und dem Verpassen der Playoffs absolvierte der 25-jährige Weltklasse-Abwehrspieler seit April ein intensives Reha-Programm in Mannheim. Dieser Wettlauf gegen die Zeit ist nun erfolgreich beendet. Trotz der 2:5-Niederlage bei der WM-Generalprobe gegen die USA präsentierte sich der Kapitän in starker Verfassung und wurde im Anschluss zum besten deutschen Akteur auf dem Eis gewählt. Der Defensivspezialist zeigte sich optimistisch und signalisierte seine volle Einsatzbereitschaft für die bevorstehenden Aufgaben im Nachbarland.
Das positive Signal des Nordamerika-Legionärs kommt für die DEB-Auswahl genau zur rechten Zeit. Da die Offensiv-Superstars Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers und Tim Stützle von den Ottawa Senators ihre Teilnahme im Vorfeld absagen mussten, lastet nun noch mehr Verantwortung auf der Defensive. Bundestrainer Harold Kreis zeigte sich entsprechend erleichtert und lobte den unbändigen Ehrgeiz seines Schützlings, der immer alles möglich mache, wenn es die Gesundheit zulasse. Bereits am heutigen Tag reist die Mannschaft nach Zürich, wo am Freitag um 16:20 Uhr mit Finnland gleich der erste dicke Brocken auf das deutsche Team wartet.
Neben dem Verteidiger-Star erhält das Team weiteren hochkarätigen Zuwachs. Sechs Akteure der Eisbären Berlin stoßen nach einer von Kreis gewährten Regenerationsphase in die Schweiz zur Mannschaft. Torhüter Jonas Stettmer, die Verteidiger Eric Mik und Kai Wissmann sowie die Angreifer Frederik Tiffels, Andreas Eder und Manuel Wiederer komplettieren den vorläufigen WM-Kader.
Besonders für Andreas Eder wird dieses Turnier eine tief emotionale Bedeutung haben. Erst im Januar 2025 verlor er seinen Bruder Tobias, der im Alter von nur 26 Jahren an Speiseröhrenkrebs verstarb – nur wenige Monate nach dessen eigener WM-Teilnahme in Tschechien. Andreas Eder wechselte daraufhin aus München zu den Eisbären, dem letzten Club seines Bruders, und krönte diese unvorstellbar schwere Zeit in der vergangenen Woche mit dem Meistertitel. Nun wird er das Trikot mit dem Bundesadler tragen und die deutsche Offensive auf dem Eis verstärken.
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