José Mourinho fordert vor Rückkehr zu Real Madrid vier Transfers
José Mourinho knüpft seine bevorstehende Rückkehr zu Real Madrid an die Verpflichtung von vier neuen Spielern.
Der 1. FC Köln steht vor richtungsweisenden Entscheidungen auf dem Transfermarkt. Sportchef Thomas Kessler bestätigte am Dienstag offiziell den Eingang eines konkreten und lukrativen Angebots für Offensiv-Juwel Said El Mala. Zeitgleich herrscht in der Defensive Klarheit: Die Leihgabe Cenk Özkacar wird den Verein verlassen, da die Domstädter die vereinbarte Kaufoption nicht ziehen werden.
Nachdem die Kölner Verantwortlichen zuletzt noch abgewiegelt hatten, kommt nun mächtig Bewegung in die Personalie Said El Mala. Thomas Kessler ließ auf einer Medienrunde aufhorchen: Inzwischen sind wir in einer Region angekommen, in der ich gesprächsbereit wäre. Den Namen des interessierten Vereins nannte der Sportchef nicht, doch die Spuren führen Medienberichten zufolge in die englische Premier League zum FC Brentford.
Die Bees sollen bereit sein, für den 19-jährigen Flügelflitzer tief in die Tasche zu greifen. Im Raum steht eine Basisablöse von satten 40 Millionen Euro, die durch Boni um weitere fünf Millionen Euro anwachsen könnte. Zudem würde der Bundesligist bei einem späteren Weiterverkauf mit 15 Prozent partizipieren. Kessler betonte jedoch, dass ein Wechsel auf die Insel noch nicht in trockenen Tüchern sei. El Malas herausragendes Datenprofil wecke europaweit Begehrlichkeiten, weshalb die endgültige Ablösesumme den Kölner Vorstellungen exakt entsprechen müsse. Ein deutliches Zeichen für die starke Entwicklung des Youngsters: Beim kommenden Marktwert-Update wird der Offensivmann einen massiven Sprung nach oben machen.
Während bei El Mala die Kassen klingeln könnten, trennen sich die Wege von Cenk Özkacar und dem Effzeh. Der 25-jährige Innenverteidiger hatte sich in der Rückrunde einen Stammplatz erkämpft, dennoch verzichtet Köln auf die vergleichsweise günstige Kaufoption in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Der Grund liegt in der Kaderplanung: Die sportliche Leitung sucht für die Abwehrzentrale nach einem anderen Spielerprofil. Zudem dürfte das üppige Gehalt des Defensivspezialisten, der beim FC Valencia noch einen Vertrag bis 2028 besitzt, den finanziellen Rahmen in der Domstadt gesprengt haben.
Die menschliche Komponente spielte bei der harten sportlichen Entscheidung keine Rolle. Kessler lobte den positiven Einfluss Özkacars auf die Kabine und gab zu, dass der Abschied im Herzen weh tue. Auch der scheidende Profi richtete nach 27 absolvierten Partien emotionale Worte an die Anhänger: Für dieses Wappen zu kämpfen, vor diesen unglaublichen Fans zu spielen, war ein unvergessliches Erlebnis. Er kehrt nun vorerst zu seinem spanischen Stammverein zurück.
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