FC Bayern unter Druck: Vierkampf um Eintracht-Star Nathanial Brown
Im Poker um Nathanial Brown gerät der FC Bayern massiv unter Druck. Drei internationale Top-Klubs jagen den Eintracht-Star.
Said El Mala wechselt nicht vom 1. FC Köln zum FC Brentford. Die Mutter und Beraterin des talentierten Linksaußen hat dem englischen Erstligisten am Donnerstagabend überraschend abgesagt und damit einen historischen 50-Millionen-Euro-Deal platzen lassen. Trotz der entgangenen Rekordsumme gibt sich die Kölner Vereinsführung unbeeindruckt und betont die eigene finanzielle Stabilität auf dem sommerlichen Transfermarkt.
Es hätte der mit Abstand teuerste Verkauf in der Vereinsgeschichte der Geißböcke werden sollen. Wie der Kölner Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler bestätigte, lag dem Klub ein Angebot vor, dessen wirtschaftliche Dimension eine Einigung fast unausweichlich machte. Das Gesamtpaket der Londoner belief sich auf rund 50 Millionen Euro – bestehend aus 45 Millionen Euro Basisablöse, leicht erreichbaren Boni sowie einer zukünftigen Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent. Bei den Bees hätte der Shootingstar einen langfristigen Vertrag bis 2030 mit einem üppigen Millionen-Gehalt unterschreiben sollen.
Doch während die Kölner Verantwortlichen die lukrative Offerte intern bereits abgenickt hatten, grätschte die Spielerseite im letzten Moment dazwischen. Die Mutter und Beraterin des Youngsters teilte dem Premier-League-Klub mit, dass Brentford aktuell nicht der richtige Karriereschritt für das Offensivtalent sei. Nach reiflicher Überlegung hat sich das familiäre Management endgültig gegen den Sprung auf die Insel entschieden, womit das Thema für den FC laut Kessler abgeschlossen ist.
Obwohl die plötzliche Absage die FC-Verantwortlichen laut Medienberichten zunächst schwer getroffen haben soll, bemüht sich die Führungsriege umgehend um eine sachliche Einordnung. Ein Transfer dieser enormen Größenordnung hätte die bisherige Rekordeinnahme durch Anthony Modeste, der einst für 29 Millionen Euro transferiert wurde, geradezu pulverisiert. Auch für den englischen Interessenten wäre es die teuerste Verpflichtung der Klubhistorie gewesen.
Trotz der verpassten Finanzspritze sieht Finanzchef Philipp Türoff den Traditionsklub bestens gerüstet. Der Verein habe sich in den vergangenen Jahren derart solide aufgestellt, dass man auch ohne diesen außerordentlichen Geldregen handlungsfähig bleibe. Ein finanzieller Zwang zu Spielerverkäufen bestehe absolut nicht, stellte Türoff klar. Somit kann der Kader der Rheinländer auch ohne die unerwarteten El-Mala-Millionen in diesem Sommer gezielt verstärkt werden.
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