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Der AC Mailand rüstet weiter für die Zukunft auf. Wie übereinstimmende Medienberichte aus Italien bestätigen, steht der Traditionsklub kurz davor, Innenverteidiger Mario Gila vom Ligarivalen Lazio Rom zu verpflichten. Der 25-jährige Spanier soll für rund 30 Millionen Euro wechseln und die Defensive der Mailänder nachhaltig stabilisieren. Ein Deal, der nicht nur in Italien für Schlagzeilen sorgt, sondern auch in der spanischen Hauptstadt die Kassen klingeln lässt.

Amorim baut neue Milan-Defensive auf

Ruben Amorim, der neue starke Mann an der Seitenlinie der Mailänder, treibt den Kaderumbruch in der Serie A konsequent voran. Nach dem Rekordtransfer des portugiesischen Angreifers Goncalo Ramos, der für stolze 74 Millionen Euro von Paris Saint-Germain losgeeist wurde, richtet sich der Fokus nun auf die Abwehrarbeit. Mit Gila angelt sich der Klub den aktuell wertvollsten Defensivakteur des Lazio-Kaders.

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Der Spanier, der im Sommer 2022 für vergleichsweise bescheidene sechs Millionen Euro in die Ewige Stadt gewechselt war, hat sich in den letzten beiden Spielzeiten zu einem der elitärsten Innenverteidiger Italiens gemausert. Nach einer anfänglichen Eingewöhnungsphase stieg sein Marktwert im Frühjahr 2024 rasant an. Bei den Rossoneri soll er nun einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen und einer mitunter wackligen Hintermannschaft neue Sicherheit verleihen.

Der unsichtbare Gewinner: Real Madrids Transfer-Coup

Während sich Mailand über einen neuen Abwehrboss freut, reibt man sich bei Real Madrid die Hände. Die Königlichen hatten ihr Eigengewächs Gila seinerzeit an Lazio abgegeben, sich dabei aber weitsichtig eine Weiterverkaufsbeteiligung von satten 50 Prozent gesichert. Bei einer erwarteten Ablöse von 30 Millionen Euro fließen somit rund 15 Millionen Euro direkt auf das Konto des spanischen Rekordmeisters.

Über 100 Millionen Euro für Spieler ohne Kaderplatz

Der Gila-Deal ist für Real Madrid jedoch nur die Spitze des Eisbergs in einem äußerst lukrativen Transfersommer. Die Madrilenen generieren derzeit massive Einnahmen mit Spielern, die in den Planungen für die Saison 2025/26 überhaupt keine Rolle spielen. Durch clever ausgehandelte Vertragsklauseln verdiente Madrid bereits kräftig an den Transfers diverser Talente mit.

So brachten die Wechsel von Alex Jimenez zum AFC Bournemouth und Victor Munoz zum FC Liverpool durch 50-Prozent-Klauseln bereits hohe Millionensummen ein. Zusammen mit dem Abgang von Spielmacher Nico Paz zu Como und dem bevorstehenden Deal von Alvaro Rodriguez durchbrechen diese rein passiven Einnahmen in diesem Sommer mühelos die beachtliche Marke von 100 Millionen Euro. Ein wirtschaftliches Meisterstück, das den finanziellen Handlungsspielraum der Spanier weiter enorm vergrößert.

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