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Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger hat ein erstes Angebot von Real Madrid zur Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Arbeitspapiers abgelehnt. Dem 33-jährigen Abwehrspieler ist die offerierte Laufzeit von lediglich einem Jahr zu kurz, weshalb ein Abschied von den Königlichen nach vier gemeinsamen Jahren ein realistisches Szenario wird.

Uneinigkeit über die Laufzeit in Madrid

Nach einer enttäuschenden und aller Voraussicht nach titellosen Spielzeit steht bei den Madrilenen im kommenden Sommer ein umfassender personeller Umbruch an. Davon ist auch die Personalie des deutschen Routiniers direkt betroffen. Grundsätzlich gibt es innerhalb der Führungsebene des spanischen Hauptstadtklubs die klare Tendenz, die Zusammenarbeit mit dem Innenverteidiger fortzusetzen. Ein Selbstläufer ist die Verlängerung jedoch nicht.

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Laut Berichten des spanischen Senders Cadena SER haben die Vereinsverantwortlichen dem Defensivspezialisten zwar ein neues Arbeitspapier vorgelegt, dieses beinhaltet jedoch nur eine Ausdehnung um zwölf Monate. Für den erfahrenen Profi ist das nicht ausreichend, da er sich eine längerfristige Planungssicherheit wünscht. Infolgedessen lässt er seine sportliche Zukunft vorerst offen. Dem Radiosender zufolge liegt dem Spieler bereits mindestens eine konkrete Offerte eines anderen, namentlich nicht genannten Vereins vor.

Zieht es Rüdiger zu Juventus Turin?

Ein potenzieller Abnehmer könnte in der Serie A warten. Jüngsten Berichten zufolge steht der Verteidiger bei Juventus Turin weit oben auf der Wunschliste. Ein Wechsel ins Piemont würde eine Wiedervereinigung mit Cheftrainer Luciano Spalletti bedeuten. Beide kennen und schätzen sich aus gemeinsamen Tagen bei der AS Rom. Ob eine Rückkehr nach Italien für den umworbenen Star reizvoll ist, bleibt derzeit allerdings noch abzuwarten.

Trainerfrage als zusätzlicher Faktor

Erschwert werden die Zukunftsplanungen in Spanien zudem durch die unklare Situation auf der Trainerbank. Die Wege von Real Madrid und Álvaro Arbeloa werden sich nach dieser Spielzeit sicher trennen. Wer künftig die sportlichen Geschicke an der Seitenlinie leitet, steht aktuell in den Sternen. Diese sportliche Ungewissheit macht es für Rüdiger schwer abzuschätzen, welche Rolle er im System eines neuen Übungsleiters einnehmen würde, und verzögert eine finale Entscheidung zusätzlich.

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