FC Bayern: Jonathan Tah rechnet mit dubiosen Spielerberatern ab
Bayern-Verteidiger Jonathan Tah übt scharfe Kritik an der Berater-Szene und deckt unfaire Praktiken im Profifußball auf.
Der französische Fußball-Verband hat am Dienstag offiziell Zinédine Zidane als neuen Nationaltrainer vorgestellt. Der 54-jährige Welt- und Europameister tritt damit die Nachfolge von Didier Deschamps an. Wie der Verband mitteilte, unterzeichnete der einstige Mittelfeld-Star einen langfristigen Vertrag, der bis nach der Weltmeisterschaft 2030 gültig ist.
Mit der Ernennung Zidanes endet in Frankreich eine erfolgreiche Ära. Didier Deschamps verlässt die Équipe Tricolore nach 14 Jahren an der Seitenlinie. Der Rücktritt des 55-Jährigen war bereits erwartet worden, nachdem die Franzosen bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA im Halbfinale am späteren Weltmeister Spanien gescheitert waren und anschließend auch das Spiel um Platz drei gegen England verloren hatten.
Für Zidane geht mit dem Amtsantritt ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Der neue Cheftrainer zeigte sich bei seiner Vorstellung voller Tatendrang: „Es gibt nichts Größeres als die französische Nationalmannschaft. Daher ist es eine Freude und natürlich eine große Ehre, Trainer dieser Mannschaft zu werden. Es ist aber auch eine Verantwortung.“ Interessantes Detail der Verhandlungen: Zidanes Arbeitspapier besitzt exakt dieselbe Laufzeit wie der Vertrag des neuen deutschen Bundestrainers Jürgen Klopp, der ebenfalls bis zum Sommer 2030 gebunden ist.
Als Vereinstrainer bringt Zidane eine vergleichsweise kurze, aber unfassbar erfolgreiche Vita mit. In seinen zwei Amtszeiten bei Real Madrid (2016 bis 2018 sowie 2019 bis 2021) formte er die Königlichen zum absoluten Maß der Dinge in Europa. Drei aufeinanderfolgende Triumphe in der Champions League sowie zwei spanische Meisterschaften untermauern seine Qualitäten als Taktiker und Menschenfänger. Die Verbandsspitze hofft nun, dass der Ex-Madrilene diese absolute Gewinner-Mentalität auch dem Nationalkader einimpfen kann.
Für den Ausnahmekönner von einst schließt sich mit der Rückkehr zum Verband ein emotionaler Kreis. Als Spieler prägte er eine goldene Generation, führte Frankreich zum WM-Titel 1998 und feierte den Gewinn der Europameisterschaft 2000. Sein letztes Kapitel im Nationaltrikot blieb jedoch unvollendet: 2006 verlor er das WM-Finale gegen Italien und flog nach seinem denkwürdigen Kopfstoß mit Rot vom Platz. Nun bekommt er die Chance, die Geschichte weiterzuschreiben und sein Heimatland von der Trainerbank aus zurück auf den Thron des Weltfußballs zu führen.
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