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Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp wird am 17. September seinen ersten Kader für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nominieren. Das gab der Deutsche Fußball-Bund am Montag bekannt. Die Präsentation findet auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main statt und markiert den personellen Beginn einer neuen Ära nach dem enttäuschenden Abschneiden der Nationalelf bei der vergangenen Weltmeisterschaft.

Vorbereitung in Herzogenaurach und schwerer Auftakt

Vier Tage nach der Kaderbekanntgabe versammelt Klopp seine nominierten Spieler am 21. September beim DFB-Partner adidas in Herzogenaurach. Dort beginnt die kurze, aber intensive Vorbereitung auf den Auftakt der Nations League. Die Mannschaft muss sich schnell finden, um die Vorgaben des neuen Trainerteams verinnerlichen zu können.

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Direkt im ersten Pflichtspiel wartet ein Härtetest auf die DFB-Auswahl. Die deutsche Mannschaft reist nach Amsterdam, um auswärts gegen die Niederlande in die Gruppenphase der Nations League zu starten. Die Erwartungen an diesen Klassiker sind hoch, da der Deutsche Fußball-Bund den Trainerwechsel im Juli bewusst vollzogen hatte, um die Mannschaft wieder in die Weltspitze zurückzuführen.

Heimpremiere in Augsburg und enger Spielplan

Wenig später feiert der ehemalige Erfolgstrainer des FC Liverpool, von Borussia Dortmund und dem 1. FSV Mainz 04 seine Heimpremiere. Am 27. September trifft die Nationalmannschaft in Augsburg auf Griechenland. Für die Fans bietet sich dort die erste Gelegenheit, die DFB-Elf unter der neuen sportlichen Leitung auf heimischem Boden zu erleben.

Der straffe Terminkalender setzt sich anschließend nahtlos fort. Bereits am 1. Oktober folgt in München das dritte Duell im Rahmen der Nations League gegen Serbien. Zum Abschluss dieses intensiven Länderspielfensters reist das deutsche Team für das Rückspiel gegen Griechenland am 4. Oktober nach Südeuropa.

Umbruch im DFB-Team nach WM-Aus

Nach dem frühen Aus im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hatte Julian Nagelsmann sein Amt niedergelegt. Nun blickt Fußball-Deutschland gespannt auf Klopps erste personelle Entscheidungen. Offen ist bislang, ob arrivierte Spieler ihren Platz räumen müssen und mit welchen Torhütern das Team in den Herbst geht. Philipp Lahm hatte im Vorfeld bereits eine klare Linie vom neuen Bundestrainer gefordert.

Der 59-Jährige machte bereits Ende Juli bei seiner Vorstellung deutlich, dass es unter ihm keinen Stillstand geben wird.

„Jeder, der berechtigt ist, für die Nationalmannschaft zu spielen, sollte sich Mühe geben. Es ist ein Neustart. Es werden Spieler eine Chance bekommen, die damit noch gar nicht rechnen“,
erklärte Klopp. Am 17. September wird sich zeigen, welchen neuen Talenten der Bundestrainer sein Vertrauen schenkt.

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