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Der Transferstreit um Julián Álvarez spitzt sich weiter zu. Nach gebrochenen Absprachen zwischen Atlético Madrid, dem FC Barcelona und dem Berater des argentinischen Stürmers ist das Verhältnis zwischen Spieler und Verein irreparabel beschädigt. Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, darf der Offensivspieler die spanische Hauptstadt nun für eine Rekordsumme von 150 Millionen Euro verlassen.

Ein Verbleib scheint nahezu ausgeschlossen, da sich die Fronten in den vergangenen Monaten massiv verhärtet haben. Der Klub sucht nach einem Abnehmer außerhalb der heimischen Liga, um den schwelenden Konflikt endgültig zu beenden.

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Geheime Absprache mit dem Vorstand

Bereits Ende des Jahres 2025 informierte Álvarez die Vereinsführung darüber, dass er sich im System von Atlético Madrid nicht mehr wohlfühle. Die Verantwortlichen signalisierten laut dem Journalisten Miguel Ángel Méndez, der die Details im Radiosender „RNE“ offenlegte, grundsätzliche Gesprächsbereitschaft. Die einzige Bedingung der Madrilenen war, das Thema bis zum Saisonende ruhen zu lassen.

Der Hauptstadtklub wollte in der entscheidenden Phase der Liga und der Champions League keine Unruhe im Kader riskieren. Ein Verkauf im darauffolgenden Sommer war intern abgemacht. Die klare Ansage an Álvarez-Berater Fernando Hidalgo lautete demnach, dass man sich nach der Saison bei einem signifikanten Angebot zusammensetzen werde, sofern der Angreifer seinen Wechselwunsch aufrechterhält.

FC Barcelona provoziert die Vereinsführung

Diese Vereinbarung ignorierte Hidalgo jedoch, als er mitten in der heißen Saisonphase Gespräche mit dem FC Barcelona aufnahm. Die Katalanen hinterlegten ihr Interesse ausgerechnet kurz vor dem direkten Aufeinandertreffen beider Vereine im Viertelfinale der Champions League.

Atlético-Geschäftsführer Miguel Ángel Gil reagierte auf dieses Vorgehen mit großem Ärger. Die vorzeitige Kontaktaufnahme lenkte den Spieler ab und sorgte für erhebliche Spannungen hinter den Kulissen. Méndez erklärte dazu im Radio: „Der Grund, warum Miguel Ángel Gil sauer und wütend war, war der Berater, der seinen Spieler trotz Warnung abgelenkt hat.“

FC Arsenal bleibt als Ausweg

Als der FC Barcelona nach dem Saisonende trotz der vorherigen Annäherungsversuche kein offizielles Angebot abgab, schloss Atlético einen Wechsel zum direkten Ligakonkurrenten kategorisch aus. Das Tischtuch zwischen dem Argentinier und den Anhängern ist mittlerweile ohnehin zerschnitten (FC Barcelona feiert Adeyemi – Atlético-Fans pfeifen Alvarez aus).

Die Vereinsführung ist nun bereit, den wechselwilligen Profi an einen anderen Klub abzugeben, solange dieser nicht aus Barcelona kommt. Der FC Arsenal aus der englischen Premier League zeigt konkretes Interesse an einer Verpflichtung. Für einen Wechsel nach London rufen die Spanier allerdings eine Ablösesumme in Höhe von 150 Millionen Euro auf.

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