Atlético Madrid fordert 150 Millionen Euro für Julián Álvarez
Der Transferstreit um Julián Álvarez eskaliert. Atlético Madrid schließt einen Wechsel zum FC Barcelona aus und verlangt 150 Millionen Euro.
Der FC Barcelona nimmt Abstand von einer Verpflichtung des Dortmunder Stürmers Serhou Guirassy. Stattdessen verhandeln die Katalanen und Borussia Dortmund über einen Wechsel des Rechtsverteidigers Hector Fort ins Ruhrgebiet. Der Bundesligist reagiert damit auf einen Abgang in der Defensive.
In den vergangenen Wochen hielten sich Spekulationen um einen Transfer von Serhou Guirassy zum FC Barcelona. Wie die „Bild“ berichtet, ziehen sich die Katalanen nun aus dem Poker um den Mittelstürmer zurück. Der Grund ist offenbar das Gehalt des 30-Jährigen, das bei den Westfalen bei rund zehn Millionen Euro pro Saison liegen soll.
Guirassy besitzt in Dortmund einen Vertrag bis 2028 und bleibt dem Klub demnach voraussichtlich erhalten. Barcelona sucht nach dem Abgang von Robert Lewandowski weiterhin nach offensiver Verstärkung, da Atlético Madrid den Wunschspieler Julián Álvarez nicht an einen direkten Konkurrenten abgeben möchte. Immerhin glänzte der ehemalige BVB-Profi Karim Adeyemi beim 5:0-Sieg gegen den FC Elche in der Offensive des spanischen Meisters.
Der Kontakt zwischen den beiden Vereinen bricht trotz der Absage an Guirassy nicht ab. Borussia Dortmund arbeitet an einer Verpflichtung des 20-jährigen Hector Fort für die rechte Abwehrseite. Laut der spanischen Zeitung „Mundo Deportivo“ feilschen die Klubs derzeit intensiv um die genauen Ablösemodalitäten.
Im Raum steht eine Summe von knapp über zehn Millionen Euro. Der FC Barcelona fordert im Gegenzug eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung sowie eine Rückkaufoption. Der Bedarf bei den Dortmundern entstand durch den Wechsel von Yan Couto. Der Brasilianer schloss sich zunächst auf Leihbasis dem italienischen Erstligisten Como 1907 an, der sich zudem eine Kaufoption von über 20 Millionen Euro für den 24-Jährigen gesichert haben soll.
Das Transferfenster der Fußball-Bundesliga schließt am 1. September. Bis dahin müssen sich die Verantwortlichen einigen, wobei Fort selbst den Wechsel nach Dortmund anstreben soll.
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