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Die sportliche Zukunft von Antonio Rüdiger ist offenbar geklärt. Der deutsche Nationalspieler steht kurz davor, seinen Vertrag bei Real Madrid zu verlängern. Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, liegt dem Abwehrchef ein konkretes Angebot der Königlichen vor, das er trotz anfänglicher Differenzen voraussichtlich annehmen wird. Damit geht der gebürtige Berliner im Sommer in seine fünfte Spielzeit beim amtierenden Champions-League-Sieger.

Vereinspolitik vs. Spielerwunsch: Die harte Ü32-Regel

Der Weg zur nun bevorstehenden Einigung war durchaus von Hindernissen geprägt. Dem Vernehmen nach pochte Rüdiger in den Verhandlungen zunächst auf einen Zweijahresvertrag, um langfristige Planungssicherheit zu haben. Damit stieß der Innenverteidiger bei der Vereinsführung jedoch auf Granit. Beim spanischen Rekordmeister greift eine unumstößliche interne Richtlinie: Spieler, die das 32. Lebensjahr überschritten haben, erhalten grundsätzlich nur noch Arbeitspapiere für eine weitere Saison. Von dieser eisernen Regel wollte Präsident Florentino Pérez auch beim mittlerweile 33-Jährigen nicht abweichen.

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Trotz dieser vertraglichen Hürde zeichnet sich laut der spanischen Sportzeitung as nun ein Happy End ab. Die Verantwortlichen in der spanischen Hauptstadt gehen fest davon aus, dass der Defensivspezialist das vorliegende Angebot für ein weiteres Jahr akzeptieren wird. Ausschlaggebend dafür ist die immense Wertschätzung, die Rüdiger im Verein genießt. Sowohl seine konstant starken Leistungen auf dem Platz als auch seine hervorragende körperliche Verfassung überzeugen das Trainerteam Woche für Woche.

Absage an die Konkurrenz: Rüdiger bekennt sich zu Madrid

Durch die zähen Vertragsgespräche waren in den vergangenen Wochen unweigerlich Wechselgerüchte aufgekocht. Top-Adressen des europäischen Fußballs wie Manchester United, der FC Liverpool oder Juventus Turin brachten sich bereits in Stellung, um den routinierten Abwehrspieler im Sommer ablösefrei zu verpflichten. Doch Rüdiger selbst ließ an seinen Prioritäten nie einen Zweifel aufkommen.

Bereits im Frühjahr bezog er klar Stellung zu seiner sportlichen Heimat: „Für mich ist das Wichtigste, körperlich fit zu sein. Ich fühle mich gut. Beim Rest bin ich sicher, dass wir eine Lösung finden werden.“ Ein Bekenntnis, das er mit emotionalen Worten untermauerte: „Ich liebe Real Madrid. Und ich liebe es, hier zu sein.“

Dass er für Trainer Carlo Ancelotti ein absoluter Schlüsselspieler ist, belegen auch die nackten Zahlen der aktuellen Saison. In 21 Pflichtspielen stand Rüdiger für das weiße Ballett auf dem Rasen, stolze 20 Mal davon in der Startelf. Mit der anstehenden Vertragsverlängerung bleibt der Madrider Defensive ihr wohl wichtigster Anker erhalten.

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