10

Der englische Erstligist Aston Villa steigt in den Transferpoker um Serhou Guirassy ein. Der Mittelstürmer von Borussia Dortmund forciert einen Abschied im Sommer, während der BVB erst ab einer hohen Millionenablöse gesprächsbereit ist.

Aston Villa lockt mit der Champions League

Für Serhou Guirassy eröffnet sich auf der Insel eine hochattraktive sportliche Perspektive. Wie aktuelle Medienberichte zeigen, haben die Verantwortlichen von Aston Villa den abwanderungswilligen Angreifer ins Visier genommen. Der Traditionsklub aus Birmingham bietet nicht nur die Bühne der prestigeträchtigen Premier League, sondern geht nach dem Europa-League-Triumph über den SC Freiburg in der kommenden Spielzeit auch in der Champions League an den Start. Die Villans beobachten die Situation des 30-Jährigen genau und prüfen eine konkrete Verpflichtung, was die bisherigen Interessenten auf dem Transfermarkt massiv unter Druck setzt.

Passend zum Thema

Fenerbahce und die klare Haltung des BVB

Bislang galt der türkische Spitzenklub Fenerbahce als treibende Kraft im Werben um den Nationalspieler Guineas. Im Rahmen der Präsidentschaftswahlen in Istanbul versprach Kandidat Aziz Yildirim den Fans die Verpflichtung des Torjägers. Spekulationen über eine angebliche mündliche Einigung wies Borussia Dortmund jedoch entschieden zurück.

BVB-Geschäftsführer Lars Ricken stellte unmissverständlich klar, dass an der Strobelallee derzeit kein Angebot für den Stürmer vorliegt. Die Dortmunder planen den bis 2028 vertraglich gebundenen Offensivmann grundsätzlich nicht abzugeben. Ein Umdenken der Schwarz-Gelben findet laut Insider-Informationen erst ab einer Schmerzgrenze von über 40 Millionen Euro statt. Eine im Arbeitspapier verankerte Ausstiegsklausel greift für die konkreten Interessenten aus England und der Türkei nicht, wodurch der Bundesligist die Zügel bei möglichen Verhandlungen fest in der eigenen Hand hält.

Verwandte Beiträge