BVB blitzt bei Köln ab: Rekord-Angebot für Said El Mala abgelehnt
Borussia Dortmund kassiert im Werben um Kölns Sturm-Juwel Said El Mala nach einem millionenschweren Angebot eine deutliche Absage.
Borussia Dortmund treibt den Kaderumbau für die kommende Saison intensiv voran. Nach dem millionenschweren Abgang von Karim Adeyemi zum FC Barcelona steht nun Torhüter Diant Ramaj vor dem Absprung. Der 24-Jährige reist nicht mit auf die PR-Tour des Vizemeisters nach Japan, um zeitnah einen Wechsel zu realisieren. Gleichzeitig arbeitet die sportliche Führung an weiteren Neuzugängen für die Offensive.
Der Transfer-Sommer bei den Schwarz-Gelben nimmt weiter an Fahrt auf. Wie der Pay-TV-Sender Sky berichtet, fehlt Diant Ramaj ganz bewusst im Flieger nach Asien. Der Schlussmann möchte seinen Abschied forcieren. Die Dortmunder Verantwortlichen zeigen sich gesprächsbereit, haben aber klare finanzielle Vorstellungen: Rund sieben Millionen Euro soll der anvisierte Deal in die Kassen spülen. Seinen Platz im Kader für die Japan-Reise nimmt vorerst Silas Ostrzinski ein. Zwar gibt es laut aktuellen Berichten noch keine spruchreifen Interessenten, ein Wechsel in den kommenden Tagen gilt jedoch als äußerst wahrscheinlich.
Dass hinter den Kulissen hart gearbeitet wird, zeigt auch die Personalie Ole Book. Der BVB-Sportdirektor verzichtet ebenfalls auf den Trip nach Fernost, um den Ramaj-Transfer abzuwickeln und parallel die Fühler nach dringend benötigten Verstärkungen auszustrecken. Nach der 1:2-Testspielniederlage gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Samstag machte Book am Sky-Mikrofon keinen Hehl aus den ambitionierten Plänen des Vereins.
Man hätte grundsätzlich gerne schon einen weiteren Offensivspieler verpflichtet, betonte der Funktionär. Dennoch bewahre man Ruhe: Man müsse die Gesetze des Marktes respektieren und das Timing sei entscheidend. Der klare Fokus liege auf zwei vakanten Offensiv-Positionen. Wichtig sei es dem Revierklub vor allem, die zentrale Achse der Mannschaft zusammenzuhalten und sportlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen, statt reine Geschwindigkeit auf dem Transfermarkt zu priorisieren.
Rückendeckung für die angestrebte Transfer-Offensive kommt direkt von der Seitenlinie. BVB-Coach Niko Kovac unterstrich nach dem Testspiel gegen Düsseldorf den Handlungsbedarf seiner Mannschaft. In internen Runden werde intensiv besprochen, welche Profile der Kader noch benötige, um für die harte Bundesliga-Saison gerüstet zu sein. Kovac stellte klar, dass der Verein zwingend noch zwei Spieler kaufen müsse.
Die Suche der Dortmunder Scouts läuft derweil auf Hochtouren. Dabei kristallisieren sich bereits konkrete Namen heraus: Konstantinos Karetsas vom belgischen Erstligisten KRC Genk gilt als vermeintlicher Wunschspieler für die Offensive. Doch auch national schaut sich der Vizemeister um – so wird Said El Mala vom 1. FC Köln intern als heißer Kandidat an der Strobelallee gehandelt.
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