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Der Bundesligist Bayer Leverkusen hat dem aktuellen Real-Madrid-Trainer Álvaro Arbeloa eine offizielle Absage erteilt. Obwohl das Management des 43-Jährigen seinen Klienten aktiv am Rhein anbot, entschieden die Leverkusener Bosse Simon Rolfes und Fernando Carro, dass der spanische Ex-Profi noch nicht bereit für einen Cheftrainer-Posten in der Bundesliga sei.

Leverkusener Führungsduo zweifelt an Arbeloas Reife

Wie aus jüngsten Medienberichten hervorgeht, suchte das Lager von Álvaro Arbeloa gezielt den Kontakt zur Werkself. Der ehemalige Weltklasse-Rechtsverteidiger konnte sich ein Engagement in Leverkusen demnach sehr gut vorstellen. Die sportliche Leitung um Geschäftsführer Simon Rolfes und CEO Fernando Carro prüfte die Personalie umgehend, kam jedoch nach internen Beratungen zu einem negativen Ergebnis.

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Obwohl der Klub den Spanier überaus schätzt und ihn bereits seit Jahren auf dem Radar hat, fehlt den Verantwortlichen die finale Überzeugung. Arbeloa, der in seiner aktiven Zeit nach Stationen beim FC Liverpool und Real Madrid unter anderem zweimal die Champions League gewann sowie Europa- und Weltmeister wurde, sammelte seine ersten Erfahrungen an der Seitenlinie im Madrider Nachwuchs. Erst im Januar übernahm er bei den Profis der Königlichen das Zepter von Xabi Alonso. Diese vergleichsweise kurze Amtszeit auf höchstem Niveau reichte den Leverkusener Entscheidern offenbar nicht als ausreichender Arbeitsnachweis aus.

Vakuum auf der Trainerbank bremst die Kaderplanung

Bei Real Madrid stehen die Zeichen für Arbeloa ohnehin auf Abschied. Zur neuen Saison soll José Mourinho, der aktuell noch bei Benfica auf der Bank sitzt, die Madrilenen übernehmen und eine weitere titellose Spielzeit in der spanischen Hauptstadt verhindern. Für Leverkusen bedeutet die Absage an Arbeloa derweil, dass die schwierige Trainersuche in die nächste Runde geht.

Offiziell steht Kasper Hjulmand bei Bayer zwar noch bis Sommer 2027 unter Vertrag, doch hinter den Kulissen wird intensiv an einer Neuausrichtung gearbeitet. Das Problem für den Verein ist die schwindende Anzahl an echten Alternativen. Der umworbene Erfolgscoach Andoni Iraola vom AFC Bournemouth tendiert stark zu einem Wechsel zum FC Liverpool, während Oliver Glasner eine Rückkehr in die deutsche Eliteklasse derzeit kategorisch ausschließt. Dieses anhaltende Vakuum auf der Trainerposition bremst nun massiv die dringend notwendige Kaderplanung der Rheinländer für die kommende Spielzeit aus.

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