Bayer Leverkusen erzielt Einigung mit Moussa Diaby über Rückkehr
Bayer Leverkusen hat sich mit Moussa Diaby geeinigt, doch die Verhandlungen mit Al-Ittihad gestalten sich schwierig.
Bayer Leverkusen hat den spanischen Linksverteidiger Miguel Gutierrez von der SSC Neapel verpflichtet. Der 25-Jährige unterschrieb bei der Werkself einen langfristigen Vertrag bis 2031 und tritt mit sofortiger Wirkung die Nachfolge des zu Atletico Madrid abgewanderten Alejandro Grimaldo an.
Um die Lücke auf der linken defensiven Außenbahn zu schließen, greifen die Rheinländer tief in die Tasche. Die Sockelablöse für den Neuzugang beläuft sich auf 26 Millionen Euro. Durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen kann das Gesamtpaket auf bis zu 30 Millionen Euro anwachsen. Damit kostet der Nachfolger mehr, als der Verein für seinen Vorgänger eingenommen hat. Der Verkauf von Alejandro Grimaldo spülte zunächst 22 Millionen Euro in die Leverkusener Kassen, kann aber ebenfalls noch auf 25 Millionen ansteigen.
Durch diesen Transfer steigen die Sommer-Ausgaben des Klubs auf 76 Millionen Euro. Dennoch wirtschaftet der Bundesligist weiterhin profitabel: Einnahmen in Höhe von 100 Millionen Euro sorgen für ein deutliches Transferplus. Für den Werksklub reiht sich der neue Linksfuß vorerst auf Platz sieben der teuersten Zugänge der Vereinsgeschichte ein. Bei den Italienern aus Neapel gehört er im Gegenzug zu den zehn lukrativsten Verkäufen der Klubhistorie.
Die Verantwortlichen in Leverkusen zeigen sich hochzufrieden mit dem Abschluss der Verhandlungen. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes bezeichnete den Deal als absolute Wunschlösung auf dieser Position. Er lobte den 25-Jährigen als spielstarken und offensiv ausgerichteten Verteidiger, der ein belebendes Element in die Mannschaft bringen werde.
Ein entscheidender Faktor für die Verpflichtung war offenbar auch der neue Cheftrainer Carles Martinez. Der spanische Übungsleiter hatte sich vereinsintern stark für seinen Landsmann eingesetzt. Zuvor war auch der argentinische Nationalspieler Facundo Medina von Olympique Marseille als mögliche Alternative intensiv beobachtet worden, die sportliche Leitung entschied sich letztlich jedoch für den ehemaligen Jugendspieler von Real Madrid.
Der Neuzugang bringt viel fußballerische Qualität mit an den Rhein. Der Linksfuß besticht durch seine Fähigkeiten als präziser Passgeber und kann flexibel auch im linken Mittelfeld eingesetzt werden. Aktuell ist er der einzige gelernte Profi im Leverkusener Kader, dessen Hauptposition die des Linksverteidigers ist.
Auch der Spieler selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe. Der Klub habe ihn in den vergangenen Jahren stark beeindruckt und genieße sowohl in Italien als auch in seiner spanischen Heimat einen exzellenten Ruf. Sein sportliches Ziel hat der ehrgeizige Abwehrspieler bereits klar definiert: Er möchte national wie international Titel sammeln und sieht dafür unterm Bayer-Kreuz die besten Voraussetzungen.
Bayer Leverkusen hat sich mit Moussa Diaby geeinigt, doch die Verhandlungen mit Al-Ittihad gestalten sich schwierig.
Djed Spence wechselt für 30 Millionen Euro von Tottenham zu Inter Mailand und beschert den Spurs massive Transfergewinne.
Eintracht Frankfurt steht vor den Abgängen von Futkeu und Batshuayi, während Chaibi das Interesse aus England weckt.