FC Bayern München plant 90-Millionen-Verkäufe – Palhinha auf Streichliste
Der FC Bayern plant Einnahmen von 90 Millionen Euro durch Spielerverkäufe, um die teuren Neuzugänge zu refinanzieren.
Der FC Bayern München steht offenbar unmittelbar vor einem spektakulären Transfer-Doppelschlag. Für insgesamt rund 110 Millionen Euro möchte der deutsche Rekordmeister die beiden WM-Fahrer Nathaniel Brown und Ismael Saibari verpflichten.
Die Spekulationen um weitreichende Verstärkungen an der Säbener Straße verdichten sich. Bayern-Präsident Herbert Hainer wurde in einem Interview mit der Abendzeitung explizit auf die Personalien Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Ismael Saibari von der PSV Eindhoven angesprochen. Der 71-Jährige lobte die Qualität der beiden Profis: Beides sind sehr gute Spieler, so Hainer. Einen Vollzug wollte der Klub-Boss jedoch noch nicht bestätigen und verwies darauf, sich zu laufenden und möglichen Transfers grundsätzlich nicht im Detail zu äußern.
Während sich die Führungsetage noch in Schweigen hüllt, scheinen die Verhandlungen im Hintergrund weit fortgeschritten zu sein. Besonders bei Ismael Saibari deutet alles auf eine zeitnahe Vertragsunterschrift hin. Der marokkanische Nationalspieler, der als einer der Shootingstars des jüngsten Turniers gilt, hat dem Vernehmen nach seinen Medizincheck in München bereits erfolgreich absolviert. Sein Wechsel vom amtierenden niederländischen Meister nach Süddeutschland gilt als reine Formsache.
Auch auf der Position des Linksverteidigers rüstet der FC Bayern auf. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge besteht zwischen den Münchnern und Eintracht Frankfurt grundlegende Einigkeit über einen Wechsel von DFB-Star Nathaniel Brown. Für den deutschen Nationalspieler soll eine stattliche Ablösesumme von rund 55 Millionen Euro von der Isar an den Main fließen. Anders als bei Saibari steht die obligatorische medizinische Untersuchung bei Brown allerdings noch aus, weshalb sich die offizielle Verkündung noch etwas verzögern könnte.
Trotz der kolportierten Ausgaben von 110 Millionen Euro dürfen die Fans des Rekordmeisters im Anschluss keine weiteren massiven Shoppingtouren erwarten. Hainer betonte die grundsätzliche Qualität des aktuellen Aufgebots. Der FC Bayern verfüge über einen sehr guten Kader, weshalb es laut dem Präsidenten fortan nur noch um absolut gezielte Verstärkungen für die Offensive und Defensive gehen werde.
Der FC Bayern plant Einnahmen von 90 Millionen Euro durch Spielerverkäufe, um die teuren Neuzugänge zu refinanzieren.
Der 50-Millionen-Transfer von Ismael Saibari heizt den Konkurrenzkampf in der hochkarätigen Bayern-Offensive massiv an.
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