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Can Uzun hat eine Vorentscheidung über seine sportliche Zukunft getroffen und einen Wechsel zu Galatasaray Istanbul ausgeschlossen. Der Offensivspieler von Eintracht Frankfurt erteilte dem türkischen Spitzenklub laut Medienberichten eine finale Absage. Dennoch bleibt ein Abgang des 20-Jährigen vor dem Ende der Transferperiode ein Thema, da Vereine aus Spanien und Italien weiterhin großes Interesse zeigen.

Galatasaray reagiert bereits auf die Absage

In den vergangenen Wochen warb Galatasaray intensiv um den türkischen Nationalspieler. Cheftrainer Okan Buruk hatte das Interesse Ende Juli gegenüber dem Bezahlsender „Sky“ offen hinterlegt und Uzun als sehr interessanten Spieler bezeichnet. Gleichzeitig betonte der Coach den noch langfristig bestehenden Vertrag bei den Hessen.

Nach Informationen von „Sky“ strebte der Süper-Lig-Meister eine Verpflichtung im aktuellen Transferfenster unbedingt an. Der Spieler selbst entschied sich nun jedoch gegen das Angebot vom Bosporus, womit der Transfer endgültig vom Tisch ist. Der Istanbuler Traditionsverein hat die Lücke in der Offensive stattdessen bereits mit der Verpflichtung von Aleksey Batrakov geschlossen.

Millionen-Poker bremst Interessenten aus Südeuropa

Für Eintracht Frankfurt bedeutet diese Entscheidung keine absolute Planungssicherheit. Der Bundesligist verzeichnet weiterhin konkretes Interesse von Klubs aus der spanischen La Liga und der italienischen Serie A. Die Verantwortlichen am Main pochen in den potenziellen Verhandlungen auf eine beträchtliche finanzielle Entschädigung.

Laut dem TV-Sender fordert die Eintracht eine Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro. Potenzielle Käufer scheinen derzeit lediglich bereit zu sein, Gebote im Bereich von 30 bis 35 Millionen Euro abzugeben. Diese erhebliche Diskrepanz macht eine schnelle Einigung zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich.

Die Frankfurter Verhandlungsposition ist überaus komfortabel. Uzuns Arbeitspapier läuft noch bis zum Sommer 2029. Sollte bis zum Schließen des Transferfensters am 1. September kein Verein die hohen Forderungen der SGE erfüllen, bleibt das Offensivtalent der Bundesliga zumindest für die bevorstehende Hinrunde erhalten.

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